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Spielberichte der 2. Mannschaft

 

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Viel Schatten, wenig Licht – Reserve unterliegt ESV Herborn

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Am zweiten Spieltag der C-Liga Dillenburg musste die Zweite Mannschaft der SG Beilstein/A./M. die erste Saisonniederlage einstecken. Gegen den ESV Herborn verlor man auf heimischem Geläuf unglücklich mit 0:1. Hatte unsere Elf den gleichen Gegner vor einigen Wochen im Rahmen des C-Liga-Pokals noch knapp mit 3:2 niederhalten können, wendeten die Eisenbahner diesmal das Blatt. Beilstein agierte in der Offensive dabei oft zu harmlos, Herborn genügte ein einziger Treffer, um drei Punkte aus der Basaltarena entführen zu können. Beilsteins Keeper Leon Jakob verhinderte dabei eine noch höhere Niederlage, zu allem Überfluss handelte sich ein Beilsteiner Akteur unmittelbar vor dem Abpfiff noch eine Rote Karte ein.

In den ersten 45 Minuten dieser Begegnung bestimmte die Heimelf zwar weitgehend das Spiel, war aber überaus selten in der Lage, ernsthafte Tormöglichkeiten zu kreieren. Der ESV Herborn agierte aus einer defensiven Grundhaltung und war vor allen Dingen darauf bedacht, nicht in Rückstand zu geraten. Erst kurz vor dem Wechsel waren die ersten nennenswerten Offensivbemühungen der Eisenbahner zu notieren.

Nach einer unspektakulären Anfangsphase war es der Hausherr, der zum ersten Male einen Hauch von Torgefahr entwickelte, als Marco Petri mit einem langen Pass den gestarteten Christian Unzeitig bediente. Doch der aufmerksame ESV-Torsteher hatte dieses Anspiel antizipiert, war aus seinem Kasten herausgeeilt und klärte die Situation per Befreiungsschlag außerhalb des Sechzehnmeterraumes, noch bevor Christian Unzeitig an das Leder gelangen konnte.

Christian Unzeitig, als einzige echte Sturmspitze aufgeboten, blieb allerdings sehr bemüht und kam wenig später doch zu seinem ersten Torschuss, nachdem er sehenswert von Aron Müller in Szene gesetzt worden war, fand mit seinem Abschluss innerhalb des Strafraums jedoch seinen Meister im Herborner Schlussmann.

Nach einem Foulspiel an Aron Müller trat selbiger kurz darauf zum fälligen Freistoß an und visierte das rechte Toreck an, doch wiederum behielt der Gäste-Keeper die Oberhand.

Die SG Beilstein/A./M. II wirkte überlegen, zündende Ideen im Spiel nach vorne waren indes Mangelware, auch weil der Gast die Räume ein ums andere Mal zuzustellen wusste. So blieb auch ein Vorstoß von Dominique Lengling über die linke Außenbahn wirkungslos, da sein anschließender Querpass zum mitgelaufenen Christian Unzeitig zu ungenau geriet.

Nach einer knappen Viertelstunde musste der Beilsteiner Torwart Leon Jakob erstmalig eingreifen, hatte mit dem harmlosen Schuss eines ESV-Akteurs aber keinerlei Probleme.

Der Gastgeber blieb die gefährlichere Mannschaft, hatte bei seinen Offensivbemühungen jedoch häufig auch Pech. So legte sich beispielsweise Christian Unzeitig, nachdem er über die linke Seite durchgebrochen war, das Leder ein wenig zu weit vor, sodass der Torhüter der Eisenbahner mit einer waghalsigen Grätsche im letzten Moment Schlimmeres verhindern konnte.

Die fehlende Kreativität der Beilsteiner Elf ließ sich auch an einem Distanzschuss von Marco Petri ablesen, der aus weit über 30 Metern abzog und die Kugel knapp über die Querlatte setzte.

Die beste Beilsteiner Chance bot sich im Anschluss, als Dominique Lengling Aron Müller bediente, welcher das Spielgerät noch vor dem herausgeeilten ESV-Keeper zu Christian Unzeitig weiterleiten konnte. Unser Stürmer schloss unverzüglich in Richtung des verwaisten Tores ab, doch ein Herborner Abwehrspieler warf sich in die Schussbahn und lenkte das Leder gerade noch um den Pfosten. Die anschließende Ecke von Alexander Konetschny fand den Kopf von Tobias Schmidt, dessen Versuch den Kasten der Bärenstädter allerdings ebenfalls knapp verfehlte.

In dieser Phase, in welcher der Beilsteiner Führungstreffer durchaus nicht unverdient gewesen wäre, beteiligte sich auch die Offensivabteilung des ESV am Spiel. Nach einem vermeintlichen Foulspiel von Marc Rausch an der Strafraumkante entschied der Referee auf Freistoß für den Gast, den Leon Jakob in glänzender Manier aus der linken Ecke fischte.

Gefährlich für unsere Hintermannschaft wurde es auch noch einmal  unmittelbar vor dem Wechsel, als der ESV nach einem Beilsteiner Ballverlust in der Vorwärtsbewegung das Feld mit einem weiten Schlag überbrückte und so die aufgerückte Verteidigung der Sauer-Truppe beinahe düpiert hätte. Mit großem Einsatz bereinigten die zurückgelaufenen Marco Petri und Marc Rausch gemeinsam mit Leon Jakob die Situation.

Somit ging es beim Stande von 0:0 in die Kabinen. Trotz der optischen Überlegenheit unserer Elf war nichts Zählbares zu verbuchen, da man zu umständlich und nicht zwingend genug agierte, was sich auch an der relativ geringen Zahl an eigenen Torgelegenheiten manifestierte. Leider musste überdies Christian Unzeitig mit einer Verletzung in den Katakomben bleiben und beobachtete die sich nun anbahnende Niederlage jenseits des Platzes.

Die erste Möglichkeit nach Wiederbeginn gehörte erneut unseren Farben, als die erprobte Eckenvariante von Alexander Konetschny zum wiederholten Male Tobias Schmidt fand, doch unserem Innenverteidiger waren am gestrigen Tage die Glücksgötter nicht hold, der Ball verfehlte das gegnerische Tor von Neuem nur knapp.

Die kalte Dusche folgte auf dem Fuße: Nach einer hohen Hereingabe von der Außenbahn stieg ein ESV-Akteur im Zentrum zum Kopfball hoch und nickte das Leder unhaltbar für Leon Jakob in die Maschen – 0:1 (56. Spielminute).

Das ohnehin bereits schwere Unterfangen, die defensiv gut organisierten Herborner auszuhebeln, wurde durch diesen Rückstand nun natürlich keineswegs leichter, zumal der ESV auch immer wieder offensive Nadelstiche setzte, die durchaus zum 0:2 hätten führen können.

Kurz nach dem Gegentreffer hatte Beilstein viel Glück, als ein Herborner Akteur aus gut 25 Metern abzog, das Leder erfreulicherweise aber nur an die Querlatte klatschte und im Anschluss geklärt werden konnte.

Eine gute Viertelstunde vor dem Ende bot sich dem Gast dann allerdings die größtmögliche Chance, auf 0:2 zu stellen und so die Partie frühzeitig zu entscheiden. Bei einem Zweikampf mit seinen Gegenspieler nahm Tobias Schmidt im eigenen Strafraum seinen Körper nach Ansicht des Unparteiischen regelwidrig zu Hilfe, sodass der Mann in Schwarz auf Elfmeter für Herborn entschied. Doch Leon Jakob hielt unsere Farben im Spiel, indem er den keineswegs schwach geschossenen Ball bravourös entschärfte.

Wenig später dezimierten sich die Gäste dann selbst, als einer ihrer Spieler nach wiederholtem Foulspiel mit der gelb-roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Doch Beilstein gelang es auch in dieser Phase nicht, entscheidende Impulse in der Offensive zu setzen, um die drohende Niederlage noch abwenden zu können.

In den letzten Minuten wurde die Begegnung stattdessen über die Maßen hitzig und der Schiedsrichter musste mehrmals zum gelben Karton greifen, um die Gemüter zu beruhigen. Gegen sehr defensive Gäste fiel Beilstein wenig bis gar nichts ein, die aufgeladene Atmosphäre verhalf unserer Mannschaft auch nicht gerade dazu, kühlen Kopf zu bewahren. So verstrich die Zeit mehr und mehr, ohne dass man die nummerische Überlegenheit unserer Farben wirklich hätte bemerken können.

Die letzte Aktion dieses Spiels sollte zu dem gebrauchten Tag passen, den Beilstein offensichtlich erwischt hatte. Denn bei einem Herborner Konter holte Nils Neufeld als letzter Mann den gegnerischen Stürmer klar von den Beinen und wurde der Regel entsprechend mit der Roten Karte vorzeitig zum Duschen geschickt.

Auch die großzügig bemessene Nachspielzeit überstanden die Eisenbahner problemlos, sodass sie nach dem Schlusspfiff als lachende Sieger den Platz verlassen konnten.

Unsere Reserve muss sich den Vorwurf gefallen lassen, möglicherweise nicht genügend investiert zu haben, um dem ESV Herborn wirklich gefährlich werden zu können. Die wenigen guten Möglichkeiten wurden nicht genutzt, darüber hinaus blieb leider auch Vieles Stückwerk. Die Taktik der Gäste hingegen ging voll und ganz auf, ein Treffer und eher spärliche Offensivbemühungen genügten am gestrigen Tage, um der Sauer-Truppe die Grenzen aufzuzeigen.

In den nächsten Partien muss sich die SG Beilstein/A./M. II unbedingt wieder steigern, um erfolgreiche Ergebnisse erzielen zu können. In dieser Woche ergibt sich gleich zwei Mal die Gelegenheit, diese bittere Niederlage in Vergessenheit geraten zu lassen. Am morgigen Dienstag, dem 22.09., gastiert unsere Elf im Rahmen des Reservepokals bei der Zweitvertretung der SG Seelbach/Ballersbach. Die Begegnung findet in Ballersbach statt und wird um 19:00 Uhr angepfiffen.

Zwei Tage darauf, also am Donnerstag, dem 24.09., steht bereits das nächste Spiel in der Meisterschaftsrunde auf dem Programm. Ab 18:00 Uhr erwartet man den FSV Manderbach in der Basaltarena. Ein Heimsieg in diesem Aufeinandertreffen ist sicherlich Pflicht, will man die vor der Saison ausgegebenen Ziele nicht frühzeitig aus den Augen verlieren.

Für unsere Mannschaft spielten: Leon Jakob, Marco Petri, Tobias Schmidt, Marc Rausch, Tobias Unzeitig, Darius Herzler, Aron Müller, Johann Klumpp, Dominique Lengling, Alexander Konetschny, Christian Unzeitig, Michael Kessler und Nils Neufeld.

 

 

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