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Spielberichte der 2. Mannschaft

 

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VFL Fellerdilln zu stark – SG Beilstein/A./M. II verpasst nach 2:3-Heimniederlage das Halbfinale im C-Liga-Pokal

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Die Zweite Mannschaft der SG Beilstein/A./M. musste sich der Zweitvertretung des VFL Fellerdilln am heutigen Sonntag verdientermaßen mit 2:3 (1:1) geschlagen geben und somit dem Gegner beim Einzug in die Vorschlussrunde des C-Liga-Pokales den Vortritt lassen. Die Gäste erwiesen sich in der Basaltarena als die cleverere und spielstärkere Mannschaft, wohingegen unserer Elf in der Offensive insgesamt zu wenig einfiel, um dem Favoriten ein Bein stellen zu können.

Bei sommerlichen Temperaturen dauerte es einige Minuten, ehe die Partie auf Fahrt aufnahm, doch bereits beim ersten Beilsteiner Angriff landete die Kugel im Fellerdillner Tor, allerdings hatte der Unparteiische etwas dagegen und lag mit dieser Entscheidung offensichtlich falsch: Nach einem langen Pass von Dominique Lengling produzierte ein Abwehrspieler der Gäste eine ungewollte Bogenlampe, der Evgenij Huwa entschlossen nachsetzte. Dabei übersprang er schlicht und ergreifend den herauslaufenden VFL-Schlussmann und nickte das Spielgerät in die Maschen. Der Mann in Schwarz jedoch ahndete diese Aktion als Stürmerfoul, was kaum nachzuvollziehen war, da Evgenij Huwa ausschließlich den Ball spielte und zu keiner Zeit unfair agierte.

Nachdem Beilstein um eine frühe Führung gebracht worden war, plätscherte die Begegnung eine Weile dahin, es ergaben sich nur wenige Torannäherungen hüben wie drüben. Wie war es der Gastgeber, der den nächsten Versuch unternahm, einen Treffer zu erzielen, doch nach einem Eckstoß von Alexander Konetschny köpfte Evgenij Huwa den mitaufgerückten Viktor Hofman an, sodass keine ernsthafte Gefahr entstehen konnte. Im direkten Gegenzug blitzte erstmals die Gefahr des VFL Fellerdilln auf, nur mit Mühe und Not und mit vereinten Kräften konnten Darius Herzler und Tobias Unzeitig den sich ergebenden Konter unterbinden.

Doch wenig später sollte unsere Elf in Rückstand geraten und sich dabei viel zu leicht ausspielen lassen: Nach einem Einwurf (!) von der linken Seite konnte ein VFL-Akteur das Leder in aller Ruhe annehmen, stieß mit einem kurzen Sololauf in den Sechzehnmeterraum vor und ließ Aron Müller mit einem einfachen Haken stehen. Anschließend kam er recht ungehindert zum Schuss, der noch leicht abgefälschte Ball schlug unhaltbar für Leon Jakob im rechten oberen Winkel ein – 0:1 (16. Spielminute).

Immerhin zeigte der Hausherr eine Reaktion und kam bereits 240 Sekunden später zum Ausgleich: Nach einem Foulspiel ruhte das Spielgerät in halblinker Position direkt an der Strafraumgrenze, von wo aus Darius Herzler Maß nahm und die lange Ecke anvisierte. Evgenij Huwa tauchte am Fünfmeterraum geschickt vor der Kugel ab, versperrte so dem Torwart die Sicht und konnte im Anschluss mitansehen, wie das Runde im Eckigen einschlug. Zwar brachte der VFL-Keeper seine Handschuhe noch an den Ball, konnte den Einschlag indes nicht verhindern – 1:1 (20. Spielminute).

War die Begegnung bis zu diesem Zeitpunkt recht ausgeglichen, übernahm der Gast nach einer kurzen Trinkpause das Ruder. Hierbei verdankte der VFL die erste große Möglichkeit noch eher dem Zufall, als eine scharfe Flanke von der linken Seite zum Torschuss geriet und nur knapp am langen Pfosten vorbeisegelte.

In dieser Phase merkte man die spielerische Klasse des heutigen Gegners, der die Beilsteiner Defensive nun ein ums andere Mal aushebelte, dabei aber auch nicht auf allzu viel Widerstand stieß. Die beste Chance zum 1:2 vergab Fellerdilln kurz darauf, als sich die Gäste nach einem schnellen Gegenzug plötzlich in einer Drei-gegen-Zwei-Überzahlsituation wiederfanden und sich per Doppelpass schön über die linke Seite in die Gefahrenzone kombinierten. Schließlich wurde das Leder von der Grundlinie zurück an den Fünfmeterraum gelegt und der dort postierte Spieler zielte nach einem kurzen Haken auf die lange Ecke. Dieser Schuss fand zwar nicht den Weg hinter die Linie, doch am zweiten Pfosten tauchte dessen Mannschaftskamerad auf, der völlig freistehend das Kunststück fertigbrachte, ein Luftloch zu produzieren und somit die Chance zur abermaligen Führung fahrlässig vergab. Trotz verdächtiger Position hätte der Treffer wohl gezählt, der der Schiedsrichter erweckte nicht den Anschein, er wolle auf Abseits entscheiden.

Die Beilsteiner Abwehrreihe agierte in diesen Minuten wie ein Hühnerhaufen, was einen weiteren Abschluss des VFL zur Folge hatte. Nachdem sich der Spieler gleich gegen mehrere unserer Akteure durchzusetzen wusste, musste Leon Jakob letzten Endes zur Ecke klären.

Etliche Szenen spielten sich nun im oder um den Beilsteiner Strafraum ab, Höhepunkt dieser gut zehn Minuten währenden Angriffswelle der Haigerer Vorortler war eine kurz ausgeführte Ecke, die eine anschließende Flanke von der Grundlinie zur Folge hatte. Diese senkte sich über den falsch postierten Darius Herzler hinweg Richtung langer Pfosten, wo ein VFL-Spieler völlig ungedeckt zum Abschluss kommen konnte, bei seiner Direktabnahme aus kurzer Entfernung aber das Visier zu hoch eingestellt hatte.

Nun folgten einige Minuten ohne nennenswerte Möglichkeiten, doch als alle bereits mit dem Pausenpfiff rechneten, bot sich Beilstein aus dem sprichwörtlichen Nichts die Gelegenheit, mit einer Führung in die Kabinen zu gehen: Einen langen Abschlag von Leon Jakob verlängerte Ali Akman per Kopf gekonnt in den Lauf von Evgenij Huwa, der seinem Gegenspieler enteilte und so urplötzlich frei vor dem Fellerdillner Gehäuse auftauchte. Doch unserem Stürmer versagten die Nerven, sein Heber war viel zu hoch angesetzt und verfehlte das Ziel um gute zwei Meter.

So blieb es nach 45 Minuten beim Remis, wobei Beilstein die ersten 20 Minuten gut dagegenhielt, im Anschluss aber dem spielstarken Gast das Feld überließ. Dennoch hätte man mit etwas Glück mit einen Pausenführung aufwarten können.

Im zweiten Spielabschnitt setzte die Elf von Dirk Sauer das erste Ausrufezeichen, als man per schöner Ballstafette über Evgenij Huwa, Ali Akman, Alexander Konetschny und abermals Akman das Leder von der rechten Seite ins Zentrum zu flanken wusste, wo Darius Herzlers eher missglückter Fallrückzieher dem VFL-Torsteher keine schlaflosen Nächte bereitete.

Doch erneut war es der Gast, dem der erste Treffer gelang, wenngleich man sagen muss, dass die Beilsteiner Defensivbemühungen ihren Namen in dieser Situation nicht verdienten: Wieder einmal war es ein Einwurf, der einen Fellerdillner Akteur auf die Reise schickte, Tobias Schmidt agierte im eigenen Strafraum ungelenk, indem er plump das Bein ausstellte und der VFL-Stürmer die Gelegenheit zum Freiflug dankend annahm – Elfmeter! Der Schütze der Gäste verlud Leon Jakob vom ominösen Punkt und traf mit links in die rechte Ecke – 1:2 (48. Spielminute).

Nach diesem völlig unnötigen und vermeidbaren Gegentor fand Beilstein in der Folgezeit kaum noch ins Spiel. Fellerdilln nutzte seine spielerischen Mittel nun effizienter und kam immer wieder vor den Kasten von Leon Jakob. Nach einer Hereingabe von der linken Außenbahn konnte eine gegnerische Direktabnahme nahe des Fünfmeterraumes im letzten Moment noch abgeblockt werden, ansonsten hätte es bereits 1:3 heißen können.

Auch nach einem weiten diagonalen Anspiel stand ein Gäste-Akteur weitgehend unbedrängt vor dem Beilsteiner Gehäuse, der jedoch schwer zu nehmende Ball geriet zu hoch. Die beste Chance, die Führung auszubauen, sollte sich wenig später nach einem langen Abschlag ergeben, als Tobias Schmidt als letzter Mann indisponiert in einen Zweikampf ging und so Ball und Gegner laufen lassen musste, doch der VFL-Spieler verzog aus aussichtsreicher Position, indem er von links kommend knapp die lange Ecke verfehlte.

Es dauerte eine ganze Weile, bis sich die SG Beilstein in der Offensive zurückmeldete. Unserer Mannschaft fiel gegen die gut sortierte Gäste-Elf zu wenig ein, es fehlte an Esprit und Ideenreichtum, letztlich aber auch am unbedingten Willen, die Partie noch drehen zu wollen. Die heißen Temperaturen taten hierbei sicher ihr Übriges. Immerhin sollte man noch zu einigen Gelegenheiten kommen, auch wenn diese zunächst eher ungefährlich endeten.

So tankte sich kurz darauf Dominique Lengling auf der linken Seite zur Grundlinie durch und fand mit seiner Hereingabe den eingewechselten Marco Petri am zweiten Pfosten, welcher jedoch – anstatt per Kopf den Abschluss zu suchen – seine Direktabnahme mit dem rechten Fuß deutlich über die Querlatte bugsierte.

Nach einem Ballgewinn von Darius Herzler bediente Marco Petri mit einem herrlichen Pass in die Schnittstelle der Abwehr den freistehenden Johann Klumpp, doch dessen unkonzentrierte Ballannahme verhinderte einen Abschluss.

Die beste Beilsteiner Möglichkeit resultierte bezeichnenderweise aus einem Distanzschuss: Nach einer zu kurzen Abwehr nahm Viktor Hofman aus gut und gerne 20 Metern Maß und zwang den gegnerischen Schlussmann zu einer Glanzparade, indem dieser die Kugel aus dem rechten oberen Winkel kratzte.

Alle diese Blitzlichter konnten aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Fellerdilln die bessere Mannschaft war, welche im Gegenzug auch hinsichtlich des Resultates für klare Verhältnisse sorgte – wieder einmal unter gütiger Mithilfe unserer Farben: Jan Schmid versuchte eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen den quirligen Außenstürmer der Fellerdillner spielerisch zu lösen, was allerdings misslang und er sich das Leder abjagen ließ. So konnte der gegnerische Akteur allein auf den Beilsteiner Kasten zulaufen, behielt vor Leon Jakob die Ruhe und schob cool zum 1:3 in die rechte untere Ecke (76. Spielminute).

In den Schlussminuten entwickelte sich nun ein recht munteres Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zunächst verpasste Evgenij Huwa den möglichen Beilsteiner Anschlusstreffer, als er nach einem Steilpass von Darius Herzler frei vor dem VFL-Torhüter auftauchte, aber nur mit der Fußspitze zum Abschluss kam, nicht genügend Druck hinter den Ball brachte und so an der Fußabwehr des Schlussmannes scheiterte.

Auch der Gast hatte weitere Chancen auf den vierten Treffer. So konnten weder Aron Müller noch Viktor Hofman nach einem Querschläger im Sechzehnmeterraum die Situation bereinigen, sodass ein Fellerdillner Akteur unseren Rechtsverteidiger schließlich überlupfen und direkt abschließen konnte. Das Spielgerät verfehlte das Ziel aber deutlich.

Beilstein mobilisierte noch einmal die letzten Kräfte, kam aber noch nicht zu zwingenden Szenen im gegnerischen Strafraum. Eine scharfe Hereingabe von Evgenij Huwa von der Grundlinie manövrierte der VFL-Schlussmann mit den Fingerspitzen aus der Gefahrenzone, auch Darius Herzler verpasste den Anschlusstreffer wenig später, als er nach einem von Viktor Hofman getretenen Freistoß und einer perfekten Verlängerung von Evgenij Huwa nicht entscheidend an das Leder kommen konnte.

Drei Zeigerumdrehungen vor Ablauf des Spiels zappelte das Leder dann aber doch noch einmal in den Fellerdillner Maschen: Nach einem feinen Doppelpass mit Johann Klumpp flankte Dominique Lengling die Kugel fast von der Torauslinie aus vollem Lauf in den Rückraum, wo Darius Herzler – quer in der Luft liegend – die Hereingabe aus acht Metern mit dem rechten Fuß volley in die linke obere Ecke beförderte – 2:3 (87. Spielminute).

Auch die letzte Möglichkeit der Partie besaß Beilstein, doch Johann Klumpps Fernschuss aus knapp 20 Metern rollte am linken Pfosten vorbei ins Toraus.

Die Gäste hielten den knappen Vorsprung und gingen als durchaus verdienter Sieger vom Feld. Schade, dass unsere Elf den Einzug in die Vorschlussrunde dieses Pokalwettbewerbes verpasst hat. Denn nach Abschluss aller Vorrundenspiele steht fest, dass bereits ein Remis – und somit ein einziger Treffer am heutigen Tage – gereicht hätte, um Fellerdilln unter die besten vier Mannschaften zu folgen. So muss man hierbei dem FC 66 Flammersbach den Vortritt lassen, der die Gruppe II ebenfalls mit sechs Zählern auf der Habenseite abschloss, jedoch ein um zwei Treffer besseres Torverhältnis aufweist. Für die SG Beilstein/A./M. II ist diese Pokalrunde damit Geschichte.

In vierzehn Tagen beginnt für die Sauer-Truppe nun aber der Ernst des Lebens, wenn man mit einem Heimspiel in die neue C-Liga-Saison startet. Als Saisonziel hat man einen Platz unter den ersten vier Mannschaften ausgerufen, weswegen ein Sieg zum Auftakt wichtig wäre. Am Samstag, dem 12.09., empfängt man in der Basaltarena die SG Roßbachtal II. Anstoß dieser Partie ist um 13:30 Uhr.

Für unsere Mannschaft spielten: Leon Jakob, Viktor Hofman, Tobias Schmidt, Marc Rausch, Tobias Unzeitig, Darius Herzler, Aron Müller, Johann Klumpp, Dominique Lengling, Alexander Konetschny, Evgenij Huwa, Ali Akman, Marco Petri und Jan Schmid.

 

 

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