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Spielberichte der B-Junioren

 

Hier finden Sie die Spielberichte der B-Junioren der letzten Spielrunden:

Unfassbar – Nur 2:2 statt 7:2 – Beilstein/Merkenbach lässt gegen Herbornseelbach unzählige Chancen und zwei Punkte liegen

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Die B-Jugend der JSG Beilstein/Merkenbach musste sich am gestrigen Freitag mit einem letztlich unbefriedigenden 2:2 (1:0)-Remis begnügen. Unbefriedigend war das Resultat vor allem deshalb, da sich unsere Elf – insbesondere in der ersten Hälfte – eine Vielzahl an hochkarätigen Tormöglichkeiten erspielte, der Ball aber zu selten im Netz zappelte. Am Ende rettete Marcel Bernwinkler wenigstens noch einen Zähler.

Die ersten 40 Minuten sind selbst mit dem Wort „Einbahnstraßenfußball“ nur unzutreffend bezeichnet, da die Gäste aus Herbornseelbach fast überhaupt nicht aus der eigenen Hälfte kamen. Beilstein/Merkenbach spielte von Beginn an offensiv und war darauf bedacht, Abschlüsse zu kreieren. Die erste Möglichkeit bot sich Marcel Bernwinkler, der an einen scharfen Diagonalschuss von Maik Pobig nicht mehr ganz herankam. Kurze Zeit später traf derselbe Spieler mit einem schönen Spannstoß nur den Pfosten – es sollte nicht der einzige Aluminiumtreffer des Abends bleiben.

Es ist gar nicht möglich, alle Chancen unserer Mannschaft aufzuzählen, da es im Strafraum der Gäste fast minütlich brannte. Der bärenstarke Herbornseelbacher Keeper konnte sich reihenweise auszeichnen, so beispielsweise gegen Maik Pobig, Marcel Bernwinkler oder Tim Manske. Auch Geburtstagskind Marcel Piel verpasste den erfolgreichen Abschluss um wenige Zehntel, sodass es nach wie vor beim für den SKH schmeichelhaften 0:0 blieb.

Nach gut 20 Minuten folgte eine wahre Eckstoßflut für Beilstein/Merkenbach. Zunächst bugsierte der Schlussmann der Gäste einen tollen Kopfball von Nils Metzler gerade noch über die Latte, bei der direkt folgenden Ecke war zwar der Torwart geschlagen, doch es stand immer noch torlos, da Nils Metzlers Kopfstoß diesmal an die Querlatte flog – abermals Aluminium.

Herbornseelbach kam im ersten Durchgang nur zweimal vor das Gehäuse von Leon Jakob, ohne dieses allerdings ernsthaft in Gefahr bringen zu können. Nach einer knappen halben Stunde fiel endlich der langersehnte Führungstreffer der Heimelf: Maik Pobig und Marcel Piel kombinierten sich über die rechte Außenbahn, den Flachpass nach innen verpasste Marcel Bernwinkler zwar, doch Nils Metzler stand richtig und drosch das Leder humorlos in die Maschen.

Trotz dieser drückenden Überlegenheit hätte Beilstein/Merkenbach noch geschickter agieren müssen, um die Gastmannschaft noch öfter in Verlegenheit zu bringen. Vor allem die Freiheiten, die Tim Manske auf der linken Seite besaß, wurden zu selten und zu inkonsequent ausgenutzt, zu oft wurde es durch die Zentrale versucht.

Dennoch hätte vor dem Wechsel noch der zweite Treffer fallen müssen (!), als Maik Pobig in einer Drei-gegen-Zwei-Überzahlsituation entweder selbst energisch hätte den Abschluss suchen oder den völlig freien Marcel Bernwinkler am langen Pfosten hätte bedienen müssen. Ein halbherziger Abschluss führte aber lediglich zu einer Ecke, die dann nichts einbrachte. So ging es mit einem viel zu knappen Ergebnis in die Katakomben.

Nach dem Wechsel hatte man sich vorgenommen, schnell den zweiten Treffer nachzulegen, um ins sichere Fahrwasser zu gelangen, über die Leistung in den zweiten 40 Minuten wird aber noch zu reden sein. Möglicherweise im Gefühl des bereits sicheren Sieges agierte Beilstein/Merkenbach weit weniger zielstrebig als vor der Pause und überaus fahrig. Zwar konnten zu Beginn des zweiten Durchgangs noch einige Torchancen – unter anderem vom eingewechselten Alec Krämer – generiert werden, doch aufgrund der Tatsache, dass Herbornseelbach stärker und unsere Elf zusehends ungeduldiger wurde, nahm die Partie einen völlig unerwarteten Lauf.

Hätte Beilstein/Merkenbach direkt nach Wiederbeginn das 2:0 nachgelegt, wäre der Sieg in trockenen Tüchern gewesen. Da dies nicht geschah, witterte der SKH seine Chance. Und wie es im Fußball immer so ist, wenn man vorne seine Tore nicht macht, wird man hinten bestraft. Eine Herbornseelbacher Ecke führte zum völlig überflüssigen Ausgleich, nachdem unser bis dato fast beschäftigungsloser Schlussmann Leon Jakob unter dem Flankenball hindurchtauchte und der Herbornseelbacher Spieler mühelos ins leere Tor einnicken konnte (47.).

Was folgte, war die mit Abstand schlechteste Phase unseres Teams, denn obwohl noch über 30 Minuten zu spielen waren, agierte man hektisch und unkonzentriert. Zwar schien es, dass man dieses Missgeschick schnell wieder korrigieren wollte, doch fehlten die Cleverness und auch die spielerischen Mittel, um die Gäste-Abwehr auseinanderzunehmen. Mit vielen Fehlpässen und schlechtem Zweikampfverhalten machte Beilstein/Merkenbach sich das Leben selbst schwer und kam in diesen Minuten auch eigentlich zu keiner klaren Torchance.

Doch es kam noch schlimmer: Mit dem zweiten ernstzunehmenden Torschuss gelang den Gästen gar die Führung, deren gute Chancenverwertung man durchaus lobend erwähnen kann, wenngleich man sagen muss, dass die Kicker vom Hirtenborn in dieser Situation auch das Glück hatten, das Beilstein/Merkenbach das gesamte Spiel über verwehrt blieb. Nach einer Flanke schraubte sich der Gäste-Akteur in die Luft und nickte das Leder an den Pfosten. Der Ball sprang zurück ins Feld, ein Spieler des SKH stand ungedeckt und bedankte sich mit dem 1:2 (62. Minute).

Der Schock dieses Spielstandes war einige Minuten klar zu merken, Beilstein/Merkenbach wusste ja, dass nun nach und nach die Zeit weglaufen würde und nach dem Spielverlauf selbst ein Unentschieden eine große Enttäuschung sein würde.

Dennoch kämpfte sich unser Team noch einmal zurück ins Spiel und erzwang jetzt auch wieder Chancen. Alec Krämer scheiterte zweimal knapp, vor allem Marcel Bernwinklers strammer Rechtsschuss hätte den Ausgleich bedeuten können, strich aber knapp über den Kasten.

Erst neun Minuten vor dem Ende war es Marcel Bernwinkler, der zumindest das Remis rettete. Von der linken Außenbahn kommend, zog er in die Mitte und schloss mit rechts aus siebzehn Metern ab; die Kugel fand den Weg in die kurze Ecke – 2:2.

In den letzten Minuten warf Beilstein/Merkenbach alles nach vorn und versuchte, nicht nur einen, sondern drei Punkte einzufahren. Und abermals war und das Pech hold, als Lukas Göbel mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern nur den Innenpfosten traf – zum dritten Mal Gebälk. Da anschließend nichts mehr passierte, das am Ergebnis noch etwas hätte ändern können, muss unsere Mannschaft sich mit einem Unentschieden zufrieden geben, das so unnötig ist wie ein Kropf.

Sicherlich kann man bei den Aluminiumtreffern von Pech reden, doch wenn man sich so viele gute Möglichkeiten erarbeitet, muss am Ende der Sieg stehen. Die Gäste haben uns vorgemacht, wie effektiv man mit den eigenen Chancen umgehen kann. Am Ende des Tages steht für unsere Spieler nicht ein gewonnener, sondern es stehen zwei verlorene Punkte zu Buche. Wenn man dieser Partie überhaupt etwas Gutes abgewinnen will, dann die Hoffnung, dass unsere Spieler aus solchen Duellen ihre Lehren ziehen und es zukünftig besser machen werden.

Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am kommenden Freitag, dem 14.09., wenn man zum Derby beim BC Sinn antritt. Anstoß auf dem Kunstrasenplatz in Fleisbach ist um 18:00 Uhr. Zuvor trainiert man am Dienstag (11.09.) um 17:00 Uhr in Beilstein, ob am Donnerstag (13.09.) eine Trainingseinheit stattfindet, entscheidet sich kurzfristig.

Für unsere Mannschaft spielten: Leon Jakob, Niklas Dietz, Jannis Welsch, Aron Müller, Pascal Schmidt, Nils Metzler, Christopher Ströhmann, Tim Manske, Maik Pobig, Marcel Piel, Marcel Bernwinkler, Alec Krämer, Lukas Göbel und Danial Kamran. Außerdem im Kader: Markus Bobb.

 

 

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