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TuSpo ehrt Kreispokalsieger von 1972

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Greifenstein-Beilstein (hp). Der Turn- und Sportverein Beilstein hat am Samstagabend seine Weihnachtsfeier genutzt, um besondere Ehrungen vorzunehmen. Zum einen wurde das Team ausgezeichnet, das vor 40 Jahren am zweiten Weihnachtstag in Herborn gegen den SSV Dillenburg mit 2:1 Kreispokalsieger wurde. Zum anderen wurde Mario Leukel geehrt, den der Verein zu jedem Training und Heimspiel aus der Behinderteneinrichtung im Beilsteiner Schloss abholt und dem jungen Mann damit eine Riesenfreude macht.
 
"Bald ist Mario der fünfte Mann im Spielausschuss", scherzte ein Zuschauer. Die jungen Fußballer freuten sich mit ihrem Freund über den offiziellen Ball der WM in Brasilien im kommenden Jahr, ein DFB-Trikot sowie ein Mannschaftsbild, auf dem auch er zu sehen ist. Stolz ließ sich Mario Leukel mit seinen Kameraden und den legendären Spielern von einst ablichten.
 
Gerhard Dietermann, Ideengeber für die Auszeichnung der Kreispokaljubilare, dankte dem Vorstand für die Realisierung und stellte seine Mannschaftskameraden von einst detailliert vor. "Die Situation war damals ähnlich wie heute: Im Vorjahr hatten wir noch um den Klassenerhalt gekämpft und holten uns vor 1500 Zuschauern an Weihnachten den Kreispokal. Bis auf drei Spieler, die krank und zwei, die bereits verstorben sind, konnte Dietermann alle begrüßen und erinnerte an Spezialitäten und Verdienste eines jeden seiner Kameraden, die dem Ratschlag "Elf Freunde sollt ihr sein" noch heute alle Ehre machen.
 
"Hartmut Öhlenschläger war als Trainer ein Fuchs, der jeden Spieler unserer Gegner kannte und entsprechend reagierte", erzählte er vom bereits verstorbenen "Direx" des Johanneums in Herborn. Auch Mittelstürmer Wolfgang Droß lebt nicht mehr. "Wir haben damals schon das interessante System 4-3-3 gespielt, lagen 1:0 zurück, doch Freimut Heuser schoss den Gleichstand und Peter Müller II das unfassbare Siegtor", blickte Dietermann zurück, der selbst mit Heinz Adomeit an der linken sowie Hans-Albert Rumpf und dem Allroundtalent Peter Müller I an der rechten Seite in der Vierer-Abwehrkette stand. Walter Link, der "Düsseldorfer Jung" Jürgen Kramer und Freimut Heuser agierten in der Mitte und im Sturm standen Wolfgang Schauß, Wolfgang Droß und Peter Müller. "Am linken Flügel war Heinz Pfeiffer unterwegs und mit Torwart Werner Hoffmann war die Mannschaft komplett", so Dietermann. Wolfgang Dietrich war verletzt und musste das Spiel von der Bank aus erleben.
 
Die aktuellen Spieler staunten nicht schlecht über die Zuschauerzahlen von damals, als Fußball noch einen sehr viel höheren Stellenwert genoss. So wurde die gemütliche Weihnachtsfeier zu einem kleinen historischen Rückblick, der "die Jungen" beeindruckte und die Kameradschaft förderte.
 
 
 
Vorsitzender Klaus Herrmann (links) und Initiator Gerhard Dietermann mit den Kreispokalsiegern (stehend) und den aktuellen Spielern (kniend), die Mario Leukel in die Mitte nahmen.
 
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