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Spielberichte der 1. Mannschaft

 

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Marvin Schuster hält den Sieg fest – SG Beilstein/A./M. bezwingt SG Sinn knapp

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Es war das erwartet schwere Spiel, das die Erste Mannschaft der SG Beilstein/A./M. am heutigen Sonntag in der Basaltarena zu bestreiten hatte. Die sich im Aufschwung befindende SG Sinn verlangte der Heimelf alles ab, musste sich dem Spitzenreiter der A-Liga Dillenburg letztlich aber mit 2:3 (1:2) geschlagen geben. Dabei wusste Beilstein spielerisch keineswegs vollends zu überzeugen, lag aber dennoch zur Pause mit 2:1 in Front. Nach dem dritten eigenen Treffer schien die Partie entschieden, doch durch ein Eigentor entwickelte sich in den letzten 30 Minuten ein Zitterspiel. Marvin Schuster avancierte nun zum Matchwinner, als er gleich zweimal exzellent zu parieren wusste und somit die nächsten drei Zähler festhielt.

Die SG Beilstein war vor dem Gegner gewarnt, immerhin hatte der Gast in den Partien nach der Winterpause eine deutlich aufsteigende Formkurve gezeigt. In Folge dessen tasteten sich beide Mannschaften in den ersten Minuten der Begegnung ein wenig ab, ehe Sinn das erste Ausrufezeichen zu setzen wusste. Nach einem Einwurf war die Defensive des Tabellenführers etwas unsortiert, sodass ein Sinner Akteur am Fünfmeterraumeck plötzlich frei zum Abschluss kommen konnte, allerdings am linken Pfosten vorbeizielte.

Die Truppe von Trainer Rainer Wölfert tat sich spielerisch schwer, profitierte aber immer wieder von Abwehrfehlern des Tabellenzehnten. Nach schönem Pass von Fabrice Reinhardt zwang Felix Danneberg den Sinner Schlussmann zu einer ersten Glanztat, als dieser den Flachschuss aus gut 18 Metern gerade noch ums Torgestänge lenken konnte.

Nach einer guten Viertelstunde nutzte der Hausherr einen eklatanten Fehler zur bis dato überraschenden Führung: Das Spielgerät war in Besitz des Gastes, doch ein Rückpass des rechten Sinner Verteidigers zu seinem Keeper geriet viel zu kurz, sodass Felix Danneberg, der die Situation antizipiert hatte, dazwischenspritzen und das Leder ins Netz dreschen konnte – 1:0 (17. Spielminute)!

Doch Sinn zeigte sich von diesem Rückstand keineswegs geschockt und kam in der Folgezeit auch selbst zu guten Chancen. Nach einer schönen Kombination über die rechte Außenbahn legten die Gäste das Leder flach in den Rückraum, wo der Sinner Kapitän angerauscht kam und fulminant abzog, doch Marvin Schuster zeigte seine ganze Klasse und lenkte das Leder haarscharf um den linken Pfosten.

Inzwischen war es eine Partie mit offenem Visier, denn auch Beilstein versuchte immer wieder zum Torabschluss zu kommen. Nachdem ein Freistoß aus aussichtsreicher Position zunächst in der Mauer hängengeblieben war, kam der Ball auf Umwegen zu Kevin Becker, welcher von rechts kommend mit dem linken Fuß den Torwinkel anvisierte, doch der Gäste-Keeper konnte mit einer herrlichen Flugeinlage das 2:0 verhindern.

Beilstein ließ in der Folgezeit gegen defensiv unsortierte Sinner einige gute Kontergelegenheiten liegen, auch weil Dennis Kunz‘ Hereingaben gleich zweimal zu unpräzise gerieten und so keinen Abnehmer im Zentrum fanden.

Die SG Beilstein ließ dem Gast aber insgesamt zu viel Raum, war nicht in jedem Zweikampf präsent und lief oft hinterher. Gerade die rechte Sinner Angriffsseite sorgte im ersten Durchgang mit schnellen und schnörkellosen Spielzügen gleich reihenweise für Gefahr. Aus einer solchen Situation resultierte schließlich auch der Ausgleichstreffer: Die Wieth-Truppe kombinierte sich über die linke Beilsteiner Abwehrseite in Strafraumnähe, von wo aus eine Flanke nach innen gebracht werden konnte. Nico Langner verlängerte die Kugel unglücklich an den zweiten Pfosten, wo Dennis Kunz zwei freistehende Spieler zu decken hatte und so die Direktabnahme des Sinner Linksaußens nicht mehr verhindern konnte. Durch die Beine von Constantin Kunz schlug das Leder unhaltbar in den Maschen ein – 1:1 (28. Spielminute).

Nun drohte die Partie sogar kurzzeitig zugunsten der Gäste zu kippen, doch erneut war es Marvin Schuster, der mit einer starken Parade den Beilsteiner Rückstand verhinderte. Abermals über die rechte Seite kommend konnte ein Sinner Stürmer am kurzen Pfosten weitgehend unbedrängt abschließen, doch mit einer gekonnten Fußparade vereitelte Marvin Schuster das 1:2.

Just in der Phase, als Sinn stärker aufzukommen schien, gelang Beilstein der erneute Führungstreffer. Fabrice Reinhardt setzte zu einem unnachahmlichen Sololauf an, ließ gleich mehrere Gegenspieler stehen, zog in den Strafraum und bugsierte das Leder sehenswert mit der Fußspitze ins lange Eck – 2:1 (37. Spielminute).

Bis zum Pausenpfiff tat sich auf dem grünen Geläuf danach nicht mehr viel, sodass unsere Elf mit einer etwas glücklichen Führung in die Kabinen ging.

Nach dem Wechsel gelang der SG Beilstein ein Traumstart, denn mit der ersten Torannäherung erhöhte man bereits auf 3:1. Kevin Becker brachte einen Freistoß von der rechten Seitenlinie gefühlvoll nach an den langen Pfosten, wo sich Philipp Jäger davongestohlen hatte und unbedrängt per Aufsetzer und gegen die Laufrichtung des Sinner Torwartes einnicken konnte (49. Spielminute).

Mit diesem Tor schien der Widerstand der Gäste gebrochen, denn in der Folgezeit dominierte Beilstein das Geschehen und hätte einen weiteren Treffer nachlegen können. Nach einem feinen Solo über links legte Felix Danneberg die Kugel zurück zu Norman Schuster, welcher – zu sehr in Rückenlage geratend – aus fünf Metern mit dem linken Fuß deutlich über die Querlatte zielte.

Doch dass der Beilsteiner Sieg noch lange nicht in trockenen Tüchern war, zeigte sich in der 61. Spielminute, als Sinn auf 2:3 verkürzen konnte. Ein Gäste-Angriff über die linke Seite endete in einer eigentlich harmlosen Flanke, doch Philipp Jäger wusste mit der Hereingabe offenbar nichts Gescheites anzufangen und bugsierte die Kugel per Kopf überflüssigerweise in die eigenen Maschen. Marvin Schuster war ob der Unvorhersehbarkeit der Ereignisse chancenlos.

Die SG Sinn witterte nun noch einmal Morgenluft und warf alles in die Waagschale, um wenigstens einen Zähler aus der Basaltarena zu entführen. Beilstein stand nun tief, ließ die Gäste anrennen, um dann selbst den einen entscheidenden Konter zu setzen. Wenig überraschend kam Sinn sogleich die einigen guten Möglichkeiten. Der Turm in der Schlacht hieß Marvin Schuster, der in dieser Phase gleich zweimal glänzend abwehrte und so die Sinner Offensivreihe zur Verzweiflung trieb.

Nach einem hohen Ball in den Strafraum nahm ein Gäste-Akteur das Leder wohl verbotenerweise mit der Hand mit und gab so Kevin Becker keine Möglichkeit einzugreifen, doch der Pfiff des Unparteiischen blieb aus, sodass der Spieler plötzlich freie Bahn hatte und aus spitzem Winkel Marvin Schuster düpieren wollte. Doch der Beilsteiner Torsteher ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und lenkte den gefährlichen Linksschuss um den Pfosten.

Die Defensive des Tabellenführers wankte ein wenig und ermöglichte Sinn eine weitere hochkarätige Gelegenheit: Nach einem Eckstoß segelte das Spielgerät durch den Fünfmeterraum, Beilstein konnte die Situation gleich mehrfach nicht klären, sodass schließlich ein Sinner Spieler am zweiten Pfosten zum Abschluss kam und Marvin Schuster erneut in höchster Not retten musste.

Doch Beilstein überstand diese kritische Phase und hatte in den letzten Minuten etliche gute Möglichkeiten, die weit aufgerückten Sinner auszukontern. Doch wiederholt gelang es unseren Spielern nicht, die sich bietenden Räume seriös zu nutzen, oftmals verhinderten haarsträubende Fehlpässe einen vernünftigen Abschluss.

Der spielerisch beste Gegenstoß gelang noch nach einer schönen Kombination über Constantin Kunz und Otto Hofman, als letzterer Max Freimüller auf die Reise schickte, dieser jedoch aus größerer Distanz gut drei Meter über den Querbalken zielte.

Sinn war nach wie vor gewillt, den dritten eigenen Treffer zu erzielen, fand aber in der Schlussphase keine spielerischen Mittel mehr, um die Beilsteiner Abwehr auszuhebeln. Stattdessen agierte man mit langen Bällen in den Strafraum, die kaum für Gefahr sorgten und für unsere Mannschaft leicht zu verteidigen waren.

Kurz vor dem Ende vergab Felix Danneberg die endgültige Entscheidung, als er nach einem sehenswerten Konter von Evgenij Huwa bedient wurde und den Ball freistehend aus gut fünf Metern in die Wolken drosch.

So kam es, dass Sinn ein letzter Freistoß aus dem Halbfeld zugesprochen wurde. Mit Mann und Maus besetzte der Gast den Strafraum, doch Marvin Schuster fing die harmlose Flanke leicht ab und leitete den Konter ein, da auch der Sinner Keeper mit nach vorne geeilt war. Doch die beiden letzten Abwehrspieler der Gäste konnten einem weiteren Beilsteiner Erfolgserlebnis zuvorkommen.

Dessen ungeachtet durfte die SG Beilstein/A./M. wenige Sekunden später dennoch feiern, denn der Mann in Schwarz beendete die Partie. Die Gastgeber sicherten sich so drei weitere wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die Kreisoberliga. Dank der gleichzeitigen Niederlage der SG Gusternhain/R. rückt dieser Traum nun immer näher. Aus den verbleibenden sechs Partien benötigt unser Team noch vier Punkte, um auch rechnerisch nicht mehr vom ersten Platz verdrängt werden zu können. Es gilt aber, die Konzentration und Motivation weiterhin hoch zu halten, um möglichst bald die entscheidenden nächsten Schritte gehen zu können.

Doch auch am kommenden Wochenende wird unserer Elf nichts geschenkt werden. Am Sonntag, dem 19.04., gastiert die SG Beilstein/A./M. zum nächsten Derby beim TuS Driedorf. Mit einer Leistungssteigerung im Vergleich zum heutigen Spiel sollte aber auch beim Westerwälder Nachbar Zählbares eingefahren werden können, obschon Driedorf in den letzten Wochen überaus erfolgreich agierte und gute Ergebnisse vorzuweisen hatte. Es sind nur noch wenige Schritte zu gehen, aber sie müssen gegangen werden. Die Wölfert-Truppe wird gewiss alles daran setzen, bereits nächste Woche eine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen herbeizuführen. Die Partie findet in Driedorf statt und wird um 15:00 Uhr angepfiffen.

Parallel dazu tritt unsere Reserve in Merkenbach an und wird versuchen, Punkte vom „Kippelchen“ zu entführen.

Für unsere Mannschaft spielten: Marvin Schuster, Kevin Becker, Constantin Kunz, Nico Langner, Philipp Jäger, Jonathan Donner, Otto Hofman, Dennis Kunz, Felix Danneberg, Fabrice Reinhardt, Evgenij Huwa, Max Freimüller und Norman Schuster.

 

 

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