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Kooperation mit dem Fußballverband der Region Murcia

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Vertreter des Tuspo Nassau Beilstein haben sich am vergangenen Wochenende mit dem Generalsekretär José Francisco Fernandez Soria und dem Vize Präsidenten Ramon Sanchez Herrero vom Regionalfußballverband Murcia sowie einem Vereinsvertreter von Real Murcia einem Drittligaverein, ehemals Primera Division getroffen, im Rahmen dieses Treffens konnten mit allen Beteiligten sehr interessante Vereinbarungen in Sachen Fußball und deren Weiterentwicklung im Zuge einer langfristig geplanten Zusammenarbeit verabredet werden.
 

Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung ist in Vorbereitung.

 

Ziel ist es junge Fußballer aus der dortigen Region (1,42 Mio Einwohner in der autonomen Region im Südosten Spaniens, davon leben alleine in Murcia ca. 654.000 Einwohner, in der Stadt Murcia gibt es 26.000 junge Fußballer) und aus Andalusien (dort ist die Anzahl noch wesentlich größer) in Sachen Fußball hier bei uns in der Region zu integrieren und etablieren, es geht um junge Fußballer im Alter von 18 bis 25 Jahren, die bei uns verschiedene Optionen in Sachen Fußball u.a. als Jugendtrainer wahrnehmen können und möchten.

 

Die Optionen sehen wie folgt aus: zum einen gibt es die Möglichkeit, dass junge Männer ein freiwilligen Jahr in Sachen Fußball bei uns im Verein oder anderen Vereinen in der Region leisten, dies wird gefördert von der EU und dem DOSB , u.a. wird die Unterbringung bezahlt, der Sprachunterricht und die Lebenshaltungskosten, entsprechende Zusagen gibt es vom DOSB und dem Verantwortlichen der EU.

Anträge sind bereits in Vorbereitung.

 

Eine weitere Option ist die Förderung von der EU in Sachen Sprachunterricht, berufliche Ausbildung auf Basis des sogenannten EU Erasmusprogramms.

 

Die Gastgeber zeigten sich mehr als begeistert von dieser Idee, und sehen große Chancen für die Umsetzung. Erste Gespräche mit jungen und sehr ambitionierten Fußballern verliefen bereits positiv.

Allerdings müssen wir sowohl in Spanien als auch in Deutschland noch andere Institutionen ( beispielsweise Universitäten oder diverse Arbeitgeber) für diesen innovativen Gedanken gewinnen, da es eine Vielzahl von interessierten Spielern gibt  und deren Interessen entsprechend vielschichtig sind. 
  

Parallel gibt es die Möglichkeit, dass auch junge deutsche Fußballer einen ähnlichen Weg nach Spanien gehen können.

 

Des Weiteren ist u.a. eine Fußballreise für ein bis zwei Wochen mit dem Tuspo Nassau Beilstein geplant , parallel können andere interessierte Fußballvereine an dieser Kooperation partizipieren, auch diese können von diesem Programm profitieren, Reisekosten werden u.a. übernommen.

Das Ganze dient einem sportlichen und kulturellen Austausch von jungen Menschen untereinander, Basis dafür sind Gespräche mit den dortigen Verantwortlichen oder Gruppenarbeiten in Form von Präsentationen oder Brainstormings.

 

Im Übrigen war dort bereits die heimische Presse vor Ort und ein Fernsehbericht ist bereits in Planung.

Eine Einladung für einen Gegenbesuch gibt es ebenfalls, dieser muss allerdings noch koordiniert und terminiert werden.

 

Dies waren auch für die Verantwortlichen des Tuspos sehr spannende , positive, äußerst konstruktive und informative Gespräche.

 

Wobei wir auch da die Euphorie bei den Beteiligten auf spanischer Seite etwas bremsen musste, da diese bereits den spanischen Fußballverband mit in dieses Projekt einschalten wollten.

Dort mussten wir den Beteiligen erklären, dass wir diese Initiative erst einmal  regional begrenzen möchten, denn wenn sich die beiden großen Fußballverbände einschalten , wäre es nicht mehr unser Ansatz für die geplante Umsetzung, dies haben aber alle Verantwortlichen am Ende des Tages erkannt und verstanden, vor dem Hintergrund sind beide Seiten sehr optimistisch, was die weitere Umsetzung des Projektes angeht.

 

Wobei es hierbei weniger um die Schnelligkeit geht sondern eher um die Nachhaltigkeit und Langfristigkeit des Projektes. Fristen für die Beantragung der Maßnahmen gilt es soweit wie möglich einzuhalten, dazu bedarf es noch weitere Gespräche mit den Verantwortlichen bei der EU und dem DOSB.

 

Noch etwas zum besseren Verständnis , Sponsorengelder und berufliche Perspektiven sind in Spanien aufgrund der nach wie vor bestehenden wirtschaftlichen Misere sehr dünn gesät, aus diesem Grund stößt diese Initiative auf ein großes Interesse bei jungen sehr talentierten Spielern, dies sind Jungs die sogar bis in die 3. Liga aktiv sind. 

 

Als Koordinator von spanischer Seite, steht uns Juan Pirretras Krohn zur Seite, mit dem Klaus Herrmann auch auf dem einen Bild gemeinsam abgebildet bin.

Die beiden anderen Personen sind die oben dokumentierten Herren.

 

Anbei ein paar Bilder und Impressionen von den Gesprächen mit den verantwortlichen und der Stadt Murcia.

 

 

 

VG

Der Vorstand

Tuspo Nassau Beilstein

 

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