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Hall of Fame

 

Hier finden Sie nach und nach alle Helden der Tuspo Vereins Geschichte.

 

 

Helmut Wilhelm war während seiner Tätigkeit für den Tuspo einer der treibenden Kräfte im Verein und ist bereits zu Lebzeiten eine Tuspo Legende.

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Helmut Wilhelm

Geboren 17. März 1935

 

Der Erfolg hat oft viele Väter. Wenn wir jedoch von den Erfolgen des TuSpo reden, müssen wir von einem Mann sprechen, der nach meiner Meinung, der Urvater von diesen Erfolgen ist, nämlich unserem Helmut Wilhelm.

Der Liebe wegen ist Helmut Wilhelm, der aus Oberbiel stammte, nach Beilstein gezogen. Da Fußball seine große Leidenschaft war, gab es für ihn überhaupt keine Frage, dass er Mitglied im TuSpo wurde und auch hier Fußball spielte. Zuvor ist er in Oberbiel, Ahausen und Weilburg dem runden Leder nachgejagt.

Im Juli 1956 stand er zum ersten Mal in der 1. Mannschaft des TuSpo.

Helmut hat überwiegend im Sturm gespielt, wenn jedoch kein Torwart zu Verfügung stand, dann war es für ihn auch kein Problem im Tor seinen Mann zu stehen.

Sein letztes Spiel hat er am 18. Oktober 1964 bestritten.

Der junge Helmut, der 1956 zum TuSpo „Nassau“ kam.

Helmut Wilhelm springt höher als alle Anderen.

Erwin Elsner beobachtet das Geschehen aus der Ferne.

Auf der rechten Seite Norbert Grün.

Bild von 1962: Spiel gegen Rot-Weiß Wetzlar.

 

Helmut Wilhelm hat schon sehr früh Verantwortung im Verein übernommen. So war er von 1957 – 1958 Jugendleiter.

 

Bei der Jahreshauptversammlung 1975 haben ihn die Mitglieder wiederum zum Jugendleiter gewählt, dieser Posten wurde von ihm bis 1981 ausgefüllt.

Danach war er noch 5 Jahre stellvertretender Jugendleiter und hat die

B – Jugend trainiert. Diese Jugendspieler wurden dann von dem Detlef Kunz übernommen. Mit der A-Jugend ist er Meister geworden.

 

Helmut konnte man zeitweise fast jeden Tag auf dem Fußballplatz antreffen.

Manchmal ist er nach der Arbeit sofort auf den Fußballplatz gefahren, seine Frau Marga hat ihm dann etwas zu Essen gebracht. Es kam schon mal vor, dass alle Jugendmannschaften von ihm trainiert wurden und wenn bei der Damenmannschaft kein Trainer vorhanden war, ist er auch hier noch eingesprungen.

Viele Jugendspieler die später in der ersten Mannschaft gespielt haben hat er ausgebildet.

Spieler wie Martin Koob, Urich Schwahn, Achim Sedlaczek, Heinz-Walter Weil, Stefan Ruth und Klaus Zimmermann waren es die dafür sorgten, dass sich die Mannschaft in den 80er Jahren zu einer Spitzenmannschaft in der A-Klasse entwickelte.

 

In der Halle wurden sie 1980, 81 und 82 Winterpokalsieger.

 

Im Jahr 1975 ging Helmut Wilhelm persönlich zu den Eltern und bat sie, ihre Kinder doch ins Fußballtraining auf den Sportplatz zu schicken.

Zusammen mit Gerhard Rogge wurde eine Mannschaft aufgebaut, die zehn Jahre später das Gerippe der ersten Mannschaft stellte.

Mit dabei waren Christian Bucher, Stefan Jung, Michael Weil, Gerwin Reinhardt, Marco Stockenhofen, Kai Rogge, Christian Dietermann und Mathias Keil. Diese Spieler waren es auch, die wie schon erwähnt Meister in der A-Jugend wurden.

Unvergessen die Erfolge bei der Winterpokalrunde. In den Jahren 1988, 1989 und 1992 hieß der Sieger bei den Junioren Beilstein.

 

Am 19. August 1989 hat die Mannschaft alles versucht um den Kreispokal zum dritten Mal nach Beilstein zu holen. Der Oberligist Haiger war einfach zu stark und somit wurde das Endspiel mit 6:1 verloren.

Die Mannschaft spielte auch in der Bezirksliga eine hervorragende Rolle. Nach Abschluss der Saison 1993/94 war sie in der Tabelle auf dem zweiten Platz, scheiterte jedoch aber dann in der Relegation um den Aufstieg.

 

Der Grundstock für diese Erfolge wurde ohne Zweifel von dem Helmut Wilhelm geschaffen.

 

Lob war für Helmut in seiner Zeit als Trainer die oberste Maxime, nie hat er einen Spieler groß kritisiert. Immer waren seine Worte: „Mit Lob kann man viel mehr erreichen!“ Auch wenn ein Spieler noch so schlecht gespielt hatte, er fand immer noch etwas Positives.

 

Die ganze Familie war von dem Fußballvirus infiziert. Zusammen mit seiner Ehefrau Marga verrichtete er auch noch Thekendienste im Sportheim. Die Trikots der Jugendspieler wurden eine Zeitlang von der Marga gewaschen.

Die beiden Söhne Holger und Jochen spielten in der Jugend und auch noch in der ersten Mannschaft. Zum Teil durch gesundheitliche Probleme haben sie dann ihre Karriere beendet. Jochen war aber später zwei Jahre als Geschäftsführer im Vorstand und auch im Spielausschuss tätig.

Tochter Michaela hatte ebenfalls das Talent vom Vater geerbt und spielte mit großem Erfolg in der Damenmannschaft.

 

Der 17. Februar 1980 war der Schicksalstag für die Familie Wilhelm. Auf dem Heimweg von einem Fußballspiel der ersten Mannschaft, raste ein Autofahrer in das Auto, in dem Michaela auf dem Beifahrersitz saß.

Michaela wurde mit 17 Jahren aus dem Leben gerissen.

 

Die ganze Familie hatte es tief getroffen.

Der Vorsitzende Erich Koob verabschiedet Helmut Wilhelm als Jugendleiter und bedankt sich bei ihm für sein großes Engagement.

 

Helmut Wilhelm ist ein Mann mit einem großen Fußballsachverstand. Durch Fachliteratur informierte er sich immer über die neuesten Trainingsmethoden.

 

Ich, Bernd Stockenhofen, habe viel von ihm gelernt, vier Jahre war ich ja sein Stellvertreter, und als ich 1981 Jugendleiter wurde, war er noch fünf Jahre mein Vertreter.

Das war mit ihm eine sehr harmonische Zusammenarbeit, wofür ich ihm sehr dankbar bin.

Der faire und anständige Umgang mit jungen Menschen hat mir besonders imponiert.

Durch Helmut Wilhelm wurde ich auch von dem Tuspovirus befallen.

 

Seit dem 16. Dezember 2006 ist Helmut Wilhelm Ehrenmitglied im

Turn- und Sportverein „Nassau“ 1920 Beilstein e. V..

 

Zuletzt geändert am: 13.02.2017 um 11:03

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