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Hall of Fame

 

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Gerhard Guth war einer der Garanten für die Erfolge des Tuspos in den 60 und 70 er Jahren

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Vierzehn Jahre Jugendarbeit für den Turn- und Sportverein

 

Gerhard Guth

Geboren: 1. Oktober 1935

 

Die Liebe war es die Gerhard zum Turn- und Sportverein und damit zum Fußball gezogen hat. Er stammt ja aus Waldaubach und hier war es ihm nicht möglich als Fußballspieler aktiv zu werden. In Driedorf gab es zwar einen Fußballverein, aber wie dort hinkommen? Damals wurden in der Familie auch andere Prioritäten gesetzt.

 

Am 3. August 1957 hat er Elvire Schmidt geheiratet und ist in das Wohnhaus seiner Ehefrau gezogen.

 

Im Jahr 1960 wurde er Mitglied im TuSpo und bereits am 21. Januar 1961 wählten ihn die Mitglieder als Beisitzer in den Vorstand.

1962 wurde er Jugendleiter des Vereins und hat dieses Amt vierzehn Jahre lang inne gehabt.

In der damaligen Jugend gab es große Probleme personeller Art. Der TuSpo hatte damals nur eine Jugend- und eine Schülermannschaft. Aber gerade bei der Jugendmannschaft waren oft nicht genügend Spieler zum Spiel vorhanden. Manche Spiele mussten mit zehn Spielern bestritten werden, es kam aber auch vor, dass Spiele abgesagt werden mussten.

Vor Gerhard Guth war Werner Scheufler Jugendleiter und Erich Koob sein Stellvertreter. Werner Scheufler war gleichzeitig auch im Spielausschuss und hatte da schon eine wichtige Aufgabe zu erfüllen und Erich Koob wurde beruflich vor große Herausforderungen gestellt.

An Gerhardt Guth lag es nun diese personellen Probleme zu lösen.

Da es offensichtlich in Beilstein nicht genügend Spieler gab, hat er sich in den anderen Orten umgeschaut. Mit Gerhard Dietermann als Trainer der Jugendmannschaft und Emil Schenk als Trainer bei der Schülermannschaft hatte er natürlich zwei kompetente Mitarbeiter an seiner Seite. Gerhard und Emil spielten gleichzeitig auch noch in der ersten Mannschaft. Da beide selbst großartige Fußballer waren, waren Sie für die Kinder und Jugendlichen große Vorbilder.

Gerade die Spieler der Schülermannschaft waren mit einem großen Eifer bei der Sache. Erfolge blieben natürlich nicht aus.

Die A – Jugend erreichte 1964 einen hervorragenden Mittelfeldplatz und die Schülermannschaft hatte nach Ende der Runde den zweiten Tabellenplatz inne.

1965 errang die B - Jugendmannschaft, das waren die Spieler die zuvor noch in der Schülermannschaft spielten, die Gruppenmeisterschaft.

Im Jahr 1968 konnte Gerhard Guth in seinem Bericht auf eine sehr gute Bilanz im Jugendbereich hinweisen. Es gab jetzt eine A - Jugend, eine

B – Jugend und eine Schülermannschaft. Alle Mannschaften haben gute Platzierungen erreicht.

 

Im April 1970 stand die B – Jugend im Endspiel um die Meisterschaft.

Leider wurde das Spiel, das in Niederscheld ausgetragen wurde, mit 4:0 gegen Oberscheld verloren.

 

Viele bekannte Namen von auswärtigen Spielern, haben in diesen Jahren, als Gerhard Guth Jugendleiter war, in der Jugend Fußball gespielt.

So klasse Fußballer wie Wolfgang Dietrich und Gerd Schmidt kamen aus Hirschberg.

Aus Seilhofen kam Roland Brock und aus Rodenberg waren dabei: Manfred Schmoczyk, Manfred Bartsch, Wolfgang Staaden, Helmut Machatschek sowie Milke aus Rodenroth.

Bernd Becker aus Odersberg spielte ebenfalls mit in der Jugend.

Die Spieler Bernd Köhler, Jürgen Pfeiffer und Edgar Haas aus Holzhausen waren mit von der Partie.

Außerdem spielten in Beilstein, Herbert Mehl, Heinz-Willi Frank und Walter Kunstmann aus Merkenbach.

Sowie auch Gerhard Heuser aus Beilstein, der später nach Nenderoth gezogen ist.

Trotz des Umstandes, dass einige Spieler von Holzhausen in Beilstein spielten, gab es mit dem Verein TuSpo Holzhausen keine Schwierigkeiten.

Gerhard Guth betont auch heute noch: „Mit dem Jugendleiter von Holzhausen, Karl Würz, hatte ich ein gutes und vertrauensvolles Verhältnis“.

Einige Beilsteiner Spieler waren so gut, dass sie sogar Spiele in der Kreisauswahl bestritten. Es waren dies: Gerhard Schnell, Bubi Hartmann, Norbert Stahl und Herbert Zenzinger.

 

Jugendmannschaft mit Jugendleiter Gerhard Guth

Mannschaft von 1970

 

Von links: Dieter Fuhrländer. Holger Weis, Detlef Kunz, Heinz-Peter Neufeld, Joachim Stahl, Armin Goritzka, Willi Held, Harald Frank, Gerhard Guth

Kniend: Hans-Peter Schmidt, Bernd Schenk, Uwe Knetsch

 

Die Beförderung zu den Spielen wurde mit dem Bus von Elfriede Thorn durchgeführt, die diesen unentgeltlich zu Verfügung gestellt hat. Eine große Stütze hatte er in Heinz Neufeld, dem Vater von Heinz-Peter Neufeld, der immer bereit war mit seinem Auto Spieler zu fahren.

 

Gerhard Guth hatte immer ein gutes Verhältnis zu seinen Spielern.

Da in der damaligen Zeit noch nicht bei allen Familien ein Fernseher stand, kamen einige Jungs zu ihm und haben bei ihm Fernsehen geschaut.

 

Wenn man Gerhardt zuhört, und er von dieser Zeit erzählt, spürt man so richtig welche Freude ihm die Arbeit mit den Spielern gemacht hat.

An einen Spieler erinnert er sich besonders gerne. Es ist dies der Wolfgang Sahm aus Beilstein. Wenn er von ihm spricht, huscht ein Lächeln über sein Gesicht und seine Augen leuchten. „Wenn Wolfgang dabei war, dann war immer was los“, so seine Worte. Wolfgang Sahm hat immer für gute Stimmung in der Mannschaft gesorgt.

Dem Verein hat Gerhard immer geholfen wo er nur konnte. Hans-Dieter Kunz, Spieler in der 1. Mannschaft, war in Treysa bei der Bundeswehr. Als er keine Möglichkeit hatte nach Hause zu kommen ist Gerhard nach Treysa gefahren und hat ihn geholt.

 

Beim Sportheimbau hat sich Gerhard Guth große Verdienste erworben.

Irmfried Benner, Betriebsleiter in dem Steinbruch Schmalburg, hatte einen Frontlader zur Verfügung gestellt und Gerhard der in der Schmal-burg beschäftigt war, hat damit das Kellerwerk ausgeschachtet. Eine schwere Arbeit, den große Basaltsteine lagen in der Erde.

Um in die Erde zu kommen musste zunächst größer ausgeschachtet werden. Die Fläche die nicht mehr benötigt wurde, hat man dann mit Steinen die in dem ehemaligen Steinbruch lagen, der ja dicht dabei war, aufgefüllt.

 

Als der Parkplatz angelegt wurde, war wiederum Gerhard Guth im Einsatz. Es musste sehr viel Erde auseinander geschoben werden und gewalzt werden. Er hat diese Arbeiten mit Fahrzeugen von der Schmalburg ausgeführt.

In Folge dieser Maßnahme kamen auch die Rohre wieder aus dem Ulmbach und es wurde eine Brücke von der Firme Koob errichtet. Auch hierbei hat Gerhard tatkräftig mitgeholfen.

Schon beim Sportplatzbau 1954 hat der TuSpo von dem Steinbruch Schmalburg profitiert. Auch beim Sportheimbau haben die Westerwaldbrüche und im besonderen Irmfried Benner dem Verein unter die Arme gegriffen. Irmfried Benner, stellte dem Verein Maschinen zur Verfügung, und er hat dafür gesorgt, dass der Verein kostenlos Material bekommen hat.

 

Im Winter 1968 wollte man unbedingt ein Meisterschaftsspiel austragen,

da die Mannschaft gerade einen sehr guten Lauf hatte. Damals gab es noch keine Winterpause. Die Woche hatte es aber dermaßen geschneit, so dass es unmöglich war ein Spiel auszutragen.

Gerhard Guth hat das Spielfeld dann mit einem Frontlader vom Schnee befreit.

Das Spiel gegen Driedorf am 10. März 1968 wurde dann mit 2:1 gewonnen.

 

So steht auch in der Chronik: Die Hilfe von Irmfried Benner kann nicht hoch genug bewertet werden.

 

Gerhard Guth hat nie in einer 1. oder 2. Mannschaft gespielt, aber Fußball war neben der Liebe zu seiner Frau die zweite große Liebe.

 

Bei den Alten- Herren war es ihm aber doch noch möglich selbst zu spielen.

 

Auch spielte Gerhard in der Werksmannschaft vom Steinbruch Schmalburg mit.

 

Gerhard Guth ist bis heute Mitglied im Turn- Und Sportverein „Nassau“ Beilstein e. V., genauso wie auch seine Frau.

Elvire ist sogar noch sportlich aktiv und das mit 80 Jahren. Sie ist Mitglied in der Damengymnastikabteilung.

 

Alte – Herren Mannschaft des TuSpo im Februar 1966

 

Hintere Reihe von links:

Gerhard Guth, Karl-Heinz Dietermann, Siegfried Herrmann, Wolfgang Dietermann, Waldemar Rödling, Erwin Jung, Walter Frank und Franz Sedlaczek

Vordere Reihe:

Edwin Schmidt, Werner Scheufler und Helmut Wilhelm

 

Werksmannschaft vom Steinbruch Schmalburg

 

Vordere Reihe von links:

Arthur Heuser, Gerhard Guth, Friedel Thorn, Werner Zimmermann (Rodenroth), Peter Gugerli (Holzhausen)

Hintere Reihe:

Hans-Dieter Kunz, Richard Scheufler, Donato Wozzi(Italiener), Willi Stahl (Rehe), Adolf Sedlaczek, Walter Hemann Seilhofen, Willi Eckert und Winfried Weil

 

Zuletzt geändert am: 13.02.2017 um 11:03

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