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Spielberichte der 2. Mannschaft

 

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Finale! SG Beilstein/A./M. II siegt in Langenaubach mit 1:2 nach Verlängerung und steht im Reservepokal-Endspiel

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Der Zweiten Mannschaft der SG Beilstein/A./M. ist am Dienstag mit dem Erreichen des Reservepokalfinales ein großer Coup gelungen. Die Mannschaft von Trainer Dirk Sauer setzte sich beim SSV Langenaubach II mit 1:2 nach Verlängerung durch und trifft im Endspiel nun auf die Zweitvertretung des SSV Oranien Frohnhausen. In einem hektischen Spiel, dessen Ende nur 18 Akteure auf dem Spielfeld erlebten, egalisierte unsere Elf zunächst einen Rückstand durch einen von Philipp Buschmann verwandelten Foulelfmeter. In der Verlängerung sollte derselbe Spieler für die Entscheidung sorgen, als er kurz vor dem Ende ebenfalls vom ominösen Punkt die Nerven behielt. Dazu hielt ein überragender Alexander Schaaf im Beilsteiner Tor den Sieg fest, sodass am späten Abend der größte Erfolg unserer Reservemannschaft in der jüngeren Geschichte feststand.

Die SG Beilstein begann diese Pokalpartie durchaus offensiv. Nach einigen Minuten des Abtastens sorgte ein Eckstoß von Dominique Lengling für eine erste Torannäherung, derselbe Spieler hatte nach rund 300 Sekunden Pech, als sein Schuss aus circa 20 Metern im letzten Moment abgeblockt wurde.

Doch auch der SSV Langenaubach war gewillt, das Endspiel dieses Wettbewerbs zu erreichen und traf mit dem ersten Torschuss gleich die Oberkante der Latte. Beilstein war somit gewarnt, musste in der Folgezeit aber dennoch des Öfteren auf seinen Keeper Alexander Schaaf vertrauen, der gleich mehrfach gut parieren sollte. So konnte unser Torsteher beispielsweise auch nach elf Minuten eine Möglichkeit der Hausherren entschärfen.

In der Anfangsphase wogte die Begegnung hin und her, Philipp Buschmanns Versuch aus größerer Distanz segelte jedoch deutlich über das Quergestänge des Langenaubacher Gehäuses.

Mit dem nächsten Angriff sollte die Heimelf allerdings in Führung gehen: Langenaubach kombinierte sich durch die gegnerischen Reihen, ehe der finale Pass den SSV-Stürmer fand. Dieser – aus stark abseitsverdächtiger Position gestartet – behielt vor Alexander Schaaf die Nerven und schoss zur 1:0-Führung der Rombach-Kicker ein (12. Spielminute).

Der Gast zeigte sich von diesem Rückstand gleichwohl kaum geschockt und versuchte umgehend, das Ergebnis wieder geradezurücken. Nach einem Eckstoß von Dominique Lengling kam Achim Müller an das Spielgerät, sein Kopfball wurde jedoch abgefälscht und fand daher nicht den Weg in die Maschen. Im Anschluss blieb auch ein Freistoß von Philipp Buschmann aus gut 20 Metern zu unpräzise, sodass der SSV-Torwart sicher zupacken konnte.

Dominique Lengling avancierte in dieser ersten Hälfte zu einem der auffälligsten Beilsteiner Akteure, sein Anspiel auf Darius Herzler konnte dieser nach einen knappen halbe Stunde zwar verwerten und Richtung Tor bugsieren, doch der Abschluss verfehlte den Langenaubacher Kasten recht deutlich.

Auf der Gegenseite fing Alexander Schaaf einen Freistoß der Hausherren ohne Probleme ab. In der Folgezeit stand unsere Nummer Eins aber vermehrt im Mittelpunkt: Zunächst wehrte er einen Schuss eines SSV-Spielers aus gut fünf Metern in beeindruckender Manier zur Ecke ab, es folgte eine Eckstoß-Serie der Langenaubacher, das Beilsteiner Gehäuse geriet aber nicht ernsthaft in Gefahr.

Acht Minuten vor dem Wechsel sollte Beilstein zum Ausgleich kommen: Philipp Buschmann zog in den Strafraum und wurde dort regelwidrig zu Fall gebracht – Elfmeter! Der Gefoulte trat selbst an und traf mittig zum 1:1 – (37. Spielminute).

Beinahe wäre Beilstein gar noch mit einer Führung in die Kabinen gegangen, doch eine Freistoß-Flanke von Joshua Sattler aus dem Halbfeld verfehlte den Kopf von Rainer Wölfert nur knapp. Somit blieb es beim Remis zur Halbzeit.

Nach Wiederbeginn verflachte die Partie eine Weile, ehe Langenaubach die ersten offensiven Bemühungen anstellte. Bei einem Distanzschuss aus 18 Metern musste Alexander Schaaf nicht eingreifen, wenig später stand er aber im Mittelpunkt, als er den Schuss eines SSV-Stürmers aus drei Metern grandios zu entschärfen wusste.

Erst ab der 65. Spielminute fasste auch Beilstein offensiv wieder Fuß, wobei ein Freistoß von Joshua Sattler von der Mauer noch entscheidend abgefälscht wurde. Die beste Gelegenheit im zweiten Durchgang vergab dann Dominique Lengling, der aus sieben Metern äußerst knapp am Pfosten vorbeizielte.

In dieser Phase dominierte unsere Mannschaft das Geschehen und brachte das Langenaubacher Tor ein ums andere Mal in Bedrängnis. Wieder einmal sorgte dabei ein ruhender Ball für Gefahr, als Joshua Sattler Rainer Wölfert fand, doch dieser erwischte das Leder nur unzureichend mit dem Schienbein, sodass die Kugel haarscharf am Tor vorbeistrich.

Ein weiterer Angriff, der abermals von Dominique Lengling initiiert wurde, fand Sebastian Weiler im Strafraum, welcher auch gleich abzog, aber seinen Meister im Langenaubacher Torhüter fand. Auch Achim Müller war das Glück kurz darauf nicht hold, als er eine Freistoß-Hereingabe von Joshua Sattler knapp verpasste.

In der Schlussphase schwächte sich der SSV selbst, als binnen vier Spielminuten gleich zwei Spieler mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurden (84. und 88. Spielminute). Beilstein agierte ab diesem Zeitpunkt also mit zwei Akteuren mehr. Doch da man in der regulären Spielzeit keine Entscheidung mehr erzwingen konnte, ging es beim Stande von 1:1 in die Verlängerung.

Und hier hatte die Zweitvertretung des Gruppenligisten den besseren Start und hätte trotz doppelter Unterzahl in Führung gehen müssen: Zunächst flog ein SSV-Torschuss knapp am rechten Pfosten vorbei, ehe es einem Langenaubacher Spieler gelang, aus knapp zwei Metern am leeren Beilsteiner Kasten vorbei zu zielen.

Auch nach einem Eckstoß der Hausherren wackelte die Gäste-Abwehr noch einmal bedenklich, immerhin verzeichnete Dominique Lengling wenig später den ersten Beilsteiner Abschluss in der Extra-Zeit, hatte sein Visier indes deutlich zu hoch eingestellt.

Ein weiterer Versuch der Heimelf landete auf dem Tordach des Beilsteiner Kastens, Darius Herzlers Versuch aus 18 Metern, der ebenfalls über die Querlatte flog, sollte die letzte Gelegenheit der ersten 15 Minuten der Verlängerung sein.

Nach dem letzten Seitenwechsel setzte die Sauer-Truppe alles daran, eine Entscheidung herbeizuführen und ein mögliches Vabanque-Spiel im Elfmeterschießen zu verhindern. Zupass kam unserer Elf dabei sicherlich die nummerische Überlegenheit, denn nach und nach machten sich nun konditionelle Mängel beim SSV bemerkbar. Nach einem schönen Sololauf kam Sebastian Weiler zum Abschluss, verpasste aber von der Strafraumkante das 1:2.

Doch auch Langenaubach investierte nach wie vor in die eigene Offensive und einmal mehr hielt eine Parade von Alexander Schaaf den Gast im Spiel, als er einen Kopfball um den linken Pfosten lenkte.

Fünf Minuten vor dem Ende musste auch ein Beilsteiner Akteur vorzeitig zum Duschen: Sebastian Weiler wurde von den Beinen geholt und rempelte anschließend den Sünder zu ungestüm an, was der Unparteiische als Tätlichkeit wertete und unseren Flügelspieler des Feldes verwies.

Als alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete, hatte Beilstein noch einen letzten Pfeil im Köcher: Philipp Buschmann – eigentlich verletzt und nur für die verbleibenden Sekunden noch einmal eingewechselt, drang in den Sechzehnmeterraum ein und wurde erneut von den Beinen geholt. Neben der gelb-roten Karte für den Übeltäter zeigte der Mann in Schwarz zum zweiten Male auf den ominösen Punkt und zum zweiten Male behielt Philipp Buschmann die Nerven. Cool versenkte er das Spielgerät im Toreck und brachte die SG Beilstein/A./M. II auf die Siegerstraße.

In den letzten Sekunden war Alexander Schaaf einmal mehr Turm in der Schlacht und klärte die letzten verzweifelten Bemühungen der Hausherren, ehe der Referee abpfiff und Beilsteins Finaleinzug feststand.

Nach 120 hart umkämpften Minuten verdiente sich unsere Mannschaft den Sieg aufgrund einer guten kämpferischen Einstellung und des Willens, profitierte aber auch von den Platzverweisen des Gegners und hatte mehrfach Glück und einen herausragenden Torsteher in seinen Reihen. Mit ein wenig besserer Chancenverwertung hätte man die Partie früher zu seinen Gunsten entscheiden müssen. Trotz dieses Zittersieges war der Jubel nach Spielende natürlich grenzenlos, der Einzug in das Endspiel des Reservepokals ist ein großartiger Erfolg.

In diesem Finale wartet nun der SSV Frohnhausen II. Auch in diesem Spiel sollte unsere Elf durchaus realistische Chancen auf den ganz großen Coup haben, sofern Einstellung, Laufbereitschaft und Willen stimmen. Davon sollte man in einem Endspiel allerdings ausgehen. Termin und Spielort des Finales stehen noch nicht fest, werden aber zeitnah bekanntgegeben.

Für unsere Mannschaft spielten: Alexander Schaaf, Marco Petri, Joshua Sattler, Tobias Schmidt, Nils Neufeld, Darius Herzler, Philipp Buschmann, Dominique Lengling, Johann Klumpp, Sebastian Weiler, Achim Müller, Alexander Konetschny, Rainer Wölfert und Tobias Unzeitig.

 

 

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