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Ewald Hammel war zu Lebzeiten eine weitere ganz große Persönlichkeit des Tuspo!

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Ewald Hammel der beste Fußballer beim TuSpo in den 50er Jahren

Geboren: 7. Dezember 1937       Gestorben: 12. Juni 1997

 

Ewald Hammel wurde am 7. Dezember 1937 in Beilstein - Haiern geboren. Er war ein großes Ass im Sport, deshalb war es ihm möglich bei den Sportwettkämpfen 1950 und 1951 in Driedorf, den Preis als bester Sportler in Empfang zunehmen.

Seit 1950 spielte er in der Jugend beim Turn- und Sportverein.

Ewald war ein großes Fußballtalent. Am 22. Februar 1953 machte er sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft in Edingen. Beilstein verlor zwar 3:2. Aber Ewald schoss sogar ein Tor. Den zweiten Treffer erzielte Walter Frank.

 

 

 

 

Sportplatzweihe am 17. August 1954

Freundschaftsspiel gegen VfL Benrath

v. l.: Richard Scheufler, Edwin Schmidt, Fred Dietrich, Wolfgang Dietermann, Karl-Heinz Hanicz, Werner Scheufler, Waldemar Rödling, Heinz Meuser, Ewald Hammel, Winfried Dittmar und Manfred Pfeiffer.

 

Westerwaldturnier in Driedorf

Ewald Hammel empfängt den Westerwaldpokal.

v. l. : Kurt Köpke (Vater von Nationaltorhüter Andreas Köpke), Gerhard Dietermann, Emil Schenk, Hans - Joachim Hartmann, Adolf Sedlaczek, Kurt Schenk, Hermann Machatschek, Ewald Hammel, Hans -Dieter Kunz, Kurt Benner,

Gerhard Schnell und Herbert Zenzinger.

 

 

1.– 4. August 1958

Beilsteiner Fußballmannschaft in Almelo

 

Zum vierten Mal trugen die Mannschaften vom TuSpo „Nassau“ Beilstein und des holländischen Bezirksligisten „Riedvogels“ Almelo ein Freundschaftsspiel aus. Im Jahr 1954 wurden die ersten Freundschaftsbande geknüpft. In dieser Zeit haben sich zwischen deutschen und holländischen Familien herzliche Verbindungen angebahnt.

Neben der sportlichen Begegnung stand noch ein tolles Besuchsprogramm für die Beilsteiner auf dem Plan.

Für Ewald Hammel ein ganz tolles Erlebnis, wovon er immer gerne erzählt hat.

Beilsteiner und Holländer

 

Die Beilsteiner Mannschaft: Norbert Grün, Ewald Hammel, Wilhelm Burry,

Lichert (Löhnberg),  Edwin Schmidt, Erwin Elsner, Waldemar Rödling, Lippert,

Eberhard Kaufhold (Burg), Heinz Weber und Torwart Werner Scheufler.

Ganz links hinten: Alfred Grün und der Vorsitzende von den A.V.C. Rietvogels Gerrit Kamphuis.

 

Das Spiel endete 7:4 für  den A.V.C. Rietvogels.

Torschützen für den TuSpo waren: Rödling, Kaufhold, Lippert und Burry

 

V. l. Hintere Reihe: Werner Scheufler, Jürgen Frech, Edwin Schmidt,

Hans - Dieter Kunz, Georg Kuntz, Heinz Unzeitig und Dieter Zenzinger.

Mittlere Reihe: Armin Scheufler, Ewald Hammel,  Peter Zimmermann

und Norbert Stahl.

Vordere Reihe: Helmut Wilhelm mit seinem Sohn Holger, Siegfried Dagne, und Siegfried Hermann.

 

Am 6. November 1966 hat Ewald zum letzten Mal in Beilstein das Trikot der ersten Mannschaft übergesteift. Gegner war Hirzenhain.

Ewald Hammel war in der damaligen Zeit ein klasse Fußballer, technisch perfekt, kopfballstark und mit einem strammen Schuss versehen.

Bei den Spielen hat er immer alles gegeben.

Zunächst begann er als Stürmer, dann war er der Mittelläufer, der den Strafraum beherrscht hat. Immer ein Auge für das Spielgeschehen.

Werner Scheufler sagte kürzlich noch: „Ewald Hammel war der beste Fußballer den wir damals hatten“.

 

Ewald hätte in den 50er Jahren sogar nach Kickers Offenbach wechseln können.

Bei Kickers Offenbach war damals ein Gerhard Kaufhold in der Mannschaft, der 1946 vom SSC Juno 1921 Burg an den Bieberer Berg kam.

Sein Bruder Eberhard spielte noch in Burg und fuhr sogar 1958 mit dem TuSpo „Nassau“ nach Almelo in Holland um unsere Mannschaft zu verstärken.

Gerhard Kaufhold, der bei den Kickers ein großer Star wurde, hatte bei Besuchen in Burg, Ewald Hammel bei Spielen gesehen und sofort erkannt was für ein großes Talent Ewald war.

Kaufhold hätte Ewald gern nach Offenbach geholt.

 

Aber Walter Hammel der Vater vom Ewald, selbst früher aktiver Spieler im Verein und von 1958 - 1968 als Beisitzer im Vorstand, war aber strickt dagegen. 

 

„Alte Herren“ vom TuSpo in Höhn.

 

Hintere Reihe, v. l.: Emil Schenk, Rudi Keller, Kurt Schenk, Hans-Dieter Kunz, Gerhard Dietermann und Adolf Sedlaczek.

Vordere Reihe: Wolfgang Koob, Gerhard Schnell, Ewald Hammel, Kurt Benner und Norbert Kessel (damals Trainer unserer 1. und 2. Mannschaft).

 

Im Vorstand des TuSpo hat Ewald schon sehr früh mitgewirkt. So war er von 1961-1963 Mitglied im Spielausschuss und ab 1964 für ein Jahr Gerätewart.

Von 1972 -1973 war Ewald wieder im Spielausschuss tätig.

Seine Tätigkeit bei der Jugend begann 1978 als Trainer bei der E-Jugend. Mit einer unheimlichen Geduld hat er den Jungs das Stoppen des Balles beigebracht. Sie haben viel von seiner Erfahrung, seinem Wissen und seinem Können in Punkto Fußball profitiert.

Bis zu seinem Tode hat er Jugendmannschaften trainiert.

 

Ewald Hammel und Gerhard Rogge beim internationalen Turnier in

Vreeswijk (Holland) im Mai 1978. Beilstein wurde Dritter.

 

Im Jahr 1980 wurde er als Beisitzer in den Vorstand gewählt.

Von 1991 bis 1988 war Ewald Hammel stellvertretender Jugendleiter und von1987 bis 1990 Mitglied im Spielausschuss.

 

Grillen mit der A-Jugend 1980. Ewald Hammel und Helmut Wilhelm.

Ewald Hammel konnte aber auch sehr konsequent sein, wenn er sich ungerecht behandelt fühlte. Am 20. Oktober 1982 spielte seine

C- Jugendmannschaft in Offenbach. Da in den unteren Jugendmannschaften damals kein Schiedsrichter angesetzt wurde, pfiff meist ein Einheimischer.

Ewald war mit der Leistung des Schiedsrichters überhaupt nicht einverstanden. Nach der Halbzeitpause hatte Ewald dann die Faxen dicke. Er rief seinen Spielern zu: „Runter vom Platz, wir fahren nach Hause!“

Es kam natürlich wie es kommen musste, im Burger – Hof fand eine Rechtsausschuss-Sitzung statt. Die Verhandlung wurde von Günter Sames aus Wissenbach geleitet. In seiner ruhigen und besonnenen Art, ja schon fast väterlich wies er Ewald auf sein sträfliches Verhalten hin.

Ewald saß reumütig auf dem Sünderbänkchen, war voll geständig und bereute sein Verhalten zutiefst. Günter Sames sagte ihm dann, dass er aber die Mindeststrafe bekomme müsse.

Der Verein TuSpo Beilstein wurde mit einer Geldstrafe belegt und Ewald bekam ein Tätigkeitsverbot im Verein von 4 Wochen. Das heißt er durfte kein Training mehr leiten und auch keine Mannschaft betreuen.

Auf die Frage des Vereinsvertreters von Beilstein, Bernd Stockenhofen, ob Ewald auch keine Würstchen mehr braten dürfe, denn das sei schließlich für den Verein ein großer Schaden, antwortete Günter Sames mit einem Lächeln im Gesicht: „Aber natürlich, Verbot ist Verbot, das schließt alle Tätigkeiten im Verein ein“.

Locker und gelöst ging diese Rechtsauschuss-Sitzung zu Ende.

In dieser Zeit als Ewald mit diesem Tätigkeitsverbot belegt war, kam immer ein Vertreter des Kreisfußballausschusses aus Driedorf zu den Heimspielen nach Beilstein.

Auf die Frage ob er Ewald kontrolliere, hat er stets mit nein geantwortet.

Kirmeszug 1981 mit Peter Schwahn, Jörg von der Heyde, Heiko Sedlaczek,

Bernd Stockenhofen, Achim Müller und Ewald Hammel.

 

Zwei die sich gut verstehen, Jugendleiter Bernd Stockenhofen und sein Stellvertreter Ewald Hammel, im Januar 1984, in der Hütte vom Günter Koob.

 

Berlinfahrt 1984

 

Ewald Hammel mit der A-Jugend der SG Ulmtal/Beilstein

in Morree – Frankreich 1988.

 

Ewald Hammel war immer da, wenn er gebraucht wurde. Bei allen Ausflugsfahrten war er dabei und hat geholfen die Jungs zu betreuen.

Auch bei Arbeitseinsätzen war er immer mit von der Partie. Im Jahr 1990 wurde das Vorstandszimmer renoviert. Gerhard Rogge hat eine Holzdecke angebracht und zusammen mit Ewald Hammel wurde das Zimmer tapeziert.

Bei dem Um- und Anbau des Sportheimes war er einer von den Helfern, die mit die meisten Arbeitsstunden geleistet haben.

Er war mit der Jugend durch Training und Spiel ja schon zweimal die Woche für den Verein aktiv. Darüber hinaus hat Ewald, wie schon erwähnt, auch noch bei den Heimspielen die Würstchen gebraten.

Bei der Weihnachtsfeier 1988 im Sportheim war sich Ewald nicht zu schade Dienst zu machen.

Ganz links: Ewald Hammel, vorne Christian Dietermann, Thilo Scheufler, Gerwin Reinhardt, Kai Rogge und Ralph Becker.

 

Ewald Hammel konnte aber auch ganz schön grantig werden wenn ihm etwas nicht gepasst hat. Das war aber schnell wieder vergessen.

Für seine langjährige Treue zum Verein wurde ihm1990 die „Goldene Ehrennadel“ vom TuSpo verliehen. Der Hessische Fußballverband hat ihn 1990 mit der „Verbandsehrennadel in Bronze“ geehrt.

Ewald Hammel war auch 1992 Gründungsmitglied im Förderverein.

Ewald Hammel mit der E- Jugend 1995.

Hintere Reihe v. l. :Alexander Nebhuth, Jonas Schmid, Marcel Stephan,

Michael Weiß, Christian Tropp, Christian Haas, Sebastian Bartsch,

 Nils Ruppel, Ewald Hammel.

Vordere Reihe: Alexander Droß, Michael Knetsch, Osan Kimizigül, Jan Schaffarz, Roy Rademacher, Jan Goritzka und Jan Hofmann. Es fehlt: Pascal Dagne.

 

Bis zu seinem Tode war Ewald Trainer bei der D- Jugend.

Außerdem war er noch Mitglied bei den „Alten-Herren“.

Er war einer der Treuesten, Verlässlichsten und zeigte immer eine große Hilfsbereitschaft. Er hat dem Verein viel Zeit geopfert.

Ewald war für viele Freund und Ratgeber.

Am 12. Juni 1997  verstarb Ewald Hammel im Alter von 59 Jahre an einem Krebsleiden.

Der Turn- und Sportverein hat einen großen Freund verloren, der sich immer voll für den Verein engagiert hat.

 

Zwei von den drei Söhnen vom Ewald Hammel, der Carsten und der Torsten, haben in der Jugend gespielt.

Torsten, der Jüngste, hatte das Talent von seinem Vater geerbt und war lange Jahre ein starker Spieler in der 1. Mannschaft.

Der „Kleine Ewald“, wie er von seinen Fußballkameraden genannt wurde, war Verteidiger. An ihm kam so leicht kein Angreifer vorbei.

Zuletzt geändert am: 13.02.2017 um 11:02

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