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Hall of Fame

 

Hier finden Sie nach und nach alle Helden der Tuspo Vereins Geschichte.

 

 

Engagement der Fam. Schenk beim Tuspo Nassau Beilstein

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Schenks im TuSpo

 

Erwin Schenk

 

Geboren: 30. Mai 1931

Am 12. April 1946 kam die Familie Schenk nach Rodenberg und fand zunächst hier eine Wohnung. Eine Mutter mit 7 kleinen Kindern, das jüngste Kind, Maria, war erst am 26. Januar 1946 geboren.

Der Vater war im Krieg gefallen. Erwin, Max, Fritz, Anni, Kurt, Emil und Maria mussten in dieser Notzeit durchgebracht werden. Der Älteste,  Erwin Schenk war nun gefordert seinen Beitrag für den Lebensunterhalt zu leisten auch die Verantwortung für die Jüngeren lag mit auf seinen Schultern.

 

Heute kann man rückblickend sagen, sie haben es geschafft und alle sind überaus engagierte und ambitionierte Menschen geworden.

Während seine jüngeren Brüder Fritz, Kurt und Emil, schon 1953 mit dem Fußball angefangen haben, hatte Erwin für solche Hobbys keine Zeit. Er musste mithelfen die Familie zu ernähren.

Bruder Max hatte mit Fußball auch nichts am Hut.

Kommunion von Anni Schenk 1950

 

Hintere Reihe von links: Erwin Schenk. Mutter Theresia und Max.

Vordere Reihe: Emil, Kurt, Maria, Anni und Fritz.

 

Für den TuSpo war es wahrlich ein Glücksfall diese Schenks im Verein zu haben.

Erwin Schenk hat am Ende des Tages dennoch und sicherlich motiviert durch seine Brüder, die schon Fußball spielten, zum TuSpo gefunden.

Im November 1960 ist er Mitglied im Turn- und Sportverein „Nassau“ Beilstein geworden und schon bei der Jahreshauptversammlung am 21. Januar 1961 wurde er zum Kassenprüfer gewählt.

Am 3. März 1962 kam er als Beisitzer in den Vorstand.

Die Vereinskasse hatte er ja schon einmal geprüft, deshalb wusste er wahrscheinlich auch was auf ihn zukam. Den Posten als verantwortlicher Kassierer des Vereins wurde ihm dann am 19. Januar 1963 übertragen. Er hat dieses Amt bis 1972 ausgeführt.

Bei der Jahreshauptversammlung konnte Erwin Schenk berichten, dass der TuSpo die höchsten Einahmen seit Bestehen des Vereins hatte und zwar 5.330,00 DM. Gegen die heutige Zeit ein kleiner Betrag, aber damals war das viel Geld. Die Restschuld für das Darlehen Sportheim-bau betrug 1.300,00 DM.

Noch einmal von 1976 – 1982 war Erwin Schenk Kassierer vom TuSpo Beilstein.

Bei der Jahreshauptversammlung 1982 war Erwin Schenk der Meinung, diesen Posten müsste nun ein jüngeres Mitglied übernehmen. Heinz -Peter Neufeld übernahm nun die Kassengeschäfte und Erwin Schenk wurde sein Stellvertreter. Bis 1990 war Erwin im Vorstand.

Erwin Schenk war ein Mann korrekt vom Scheitel bis zur Sohle. Die Kasse wurde ganz vorbildlich von ihm geführt, was auch immer alle Kassenprüfer bestätigten.

Früher wurde bei den Vorstandssitzungen noch geraucht, das konnte aber Erwin Schenk überhaupt nicht vertragen. Wenn seine Ermahnungen nicht gefruchtet haben, dann ist es manchmal schon passiert, dass Erwin Schenk aufstand und gegangen ist.

Danach wurden Raucherpausen eingelegt.

Erwin Schenk erhält 1980 den Ehrenbrief des Hessischen Fußballverbandes.

 

28. Juli 1990

80 Jahre TuSpo „Nassau“ Beilstein

 

Erwin Schenk (Vierter von links) wird vom HFV geehrt.

Im Jahr 1990 wurde Erwin Schenk vom Hessischen Fußballverband mit der Ehrennadel in Bronze geehrt und für seine Verdienste um den Verein wurde ihm anlässlich der Feier, 80 Jahre TuSpo, am 28. Oktober 2000 vom HFV die Große Verbandsehrennadel überreicht.

 

Von links: Waltraut Stahl, Günter Koob, Kurt Fey, Detlef Kunz,

Manfred Schäfer, Bernd Stockenhofen, Erwin Schenk, Gerhard Guth,

Karl – Heinz Dietermann und Doris Frech.

 

Seit der Weihnachtsfeier, am 19. Dezember 2009 ist Erwin Schenk Ehrenmitglied beim Turn- und Sportverein „Nassau“ Beilstein.

Erwin Schenk ist ein leidenschaftlicher Hobbyfilmer. Alle Kirmesveranstaltungen, sowie auch die Kirmeszüge wurden von ihm gefilmt.

Auch war Erwin ein großer Fan der Beilsteiner Blasmusik und hat es sehr bedauert, dass diese aufgelöst wurde.

Heute erfreut er sich wieder an der Musik der „Neuen Westerwälder- Blasmusik“, die vom ihm gefilmt und fotografiert wird.

Seine Frau Anni Schenk war der treueste Fan des TuSpo. Solange es ihr möglich war hat sie die Heimspiele des TuSpo besucht.

 

Kurt Schenk

 

Geboren: 17. November 1942

 

Kurt Schenk spielte schon in der Schülermannschaft im Jahr 1953 zusammen mit seinem Bruder Emil. Zu Fuß ging es nach Beilstein und nach dem Spiel oder Training auch wieder zurück. Die Mutter durfte nichts davon wissen. Sie hatte damals bestimmt andere Sorgen, als sich auch noch mit dem Fußballspielen ihrer Kinder zu befassen.

Neben Emil und Kurt war Anfangs auch noch Bruder Fritz dabei.

Für die Drei war Fußball eine ganz tolle Sache.

Fritz Schenk, 1937 geboren, spielte in der Schüler- und in der Jugendmannschaft. An Ostern 1955 war er sogar mit in Almelo in Holland. Er hätte  auch gerne weiter bei den Senioren gespielt, aber zwei Leistenbrüche zwangen ihn 1957 dazu seine Fußballkarriere zu beenden.

Kurt Schenk bestritt sein erstes Spiel in der 1. Mannschaft am 7. Juli 1963 zu Hause gegen die Mannschaft von Rehe. Das Spiel endete mit einem 5:2 Sieg für Beilstein und Kurt steuerte als Linksaußen sogar ein Tor bei.

 

9. April – 12. April 1955

In Almelo (Holland)

Von links: Fritz Schenk, Ewald Hammel, Dieter Haubach, Horst Pfeiffer,

Wolfgang Dietermann und Eberhard Zimmermann.

 

Fahrt über den Zuidersee

 

Von links: Adolf Sattler (Fleisbach), Eberhard Zimmermann, Lothar Tropp,

Fritz Schenk, Ewald Hammel, Wolfgang Dietermann, Franz Sedlaczek,

Dieter Haubach und Horst Pfeffer.

 

Beilsteiner Mannschaft beim Turnier 1963

in Herbornseelbach

Hintere Reihe, von links: Kurt Schenk, Waldemar Rödling, Erwin Elsner,

Ewald Hammel, Hans – Joachim Hartmann, Hermann Machatschek und Hermann Götzler.

Vordere Reihe: Walter Hofmann, Kurt Benner, Siegfried Dagne, Herbert Zenzinger und Hans -  Dieter Kunz.

 

Kurt Schenk leistete zu dieser Zeit gerade seinen Wehrdienst ab. Bei diesem Turnier in Herbornseelbach wollte er unbedingt dabei sein. Eigentlich hatte er an diesem Tag UvD. Aber er wusste sich zu helfen. Für 10 DM fand er einen Kameraden, der den Dienst für ihn übernahm.

Beding auch durch seine Bundeswehrzeit von Januar 1963 – Juni 1964 hat Kurt Schenk nicht regelmäßig in der 1. Mannschaft gespielt.

In dieser Zeit hatte er auch einige Spiele in der 2. Mannschaft bestritten.

 

Ab dem 15. August 1964 war er wieder Stammspieler bei der 1. Mannschaft. Nun spielte er zusammen mit seinem Bruder in einer Mannschaft. Er im Sturm und Emil im Mittelfeld. Leider wurde das Spiel gegen Rot- Weiß Wetzlar mit 1:0 verloren. Trainer war damals von 1960 - 1965 Hermann Götzler.

 

1. Mannschaft 1964

Edwin Schmidt (Vorsitzender), Adolf Sedlaczek, Emil Schenk, Hans – Joachim Hartmann, Kurt Schenk, Hermann Machatschek und

Karl - Heinz Dietermann (Spielausschuss). Mittlere Reihe: Hans - Dieter Kunz, Ewald Hammel, Hermann Götzler.

Vordere Reihe: Kurt Benner, Siegfried Dagne und Herbert Zenzinger.

 

25. Juli 1965 Turnier in Driedorf

Der TuSpo gewinnt den Westerwalpokal

 

Ewald Hammel wird auf den Schultern getragen, rechts Kurt Schenk.

Aufmerksame Beobachter des Turniers in Driedorf.

Von Links: Gerhard Dietermann, Wolfgang Dietermann, Emil Schenk und Werner Scheufler mit seinem Sohn Armin.

 

In den Vorstand trat Kurt Schenk an 3. März 1967 ein. Er wurde als Beisitzer gewählt. Genauso war es in den Jahren 1968, 1969 und 1973.

Wie auch in den Jahren 1965 und 1966, so gewann auch der TuSpo am 18. Juni 1967 bei dem Turnier in Driedorf den Westerwaldpokal.

 

Aus der Chronik:

„Im Anschluss an das Endspiel wurde die Mannschaft in einem Konvoi von ca. 100 Fahrzeugen nach Beilstein begleitet. Zur anschließenden Siegesfeier im Sportheim hatte sich auch der von Schallplatte, Funk und Fernsehen bekannte Schlagersänger Jörg Steffen eingefunden, der den Gästen ohne Gage, ein reiches Unterhaltungsprogramm bot.“

18. Juni 1967

Turnier in Driedorf

Von links: Gerhard Dietermann, Gerhard Schnell, Adolf Sedlaczek, Jürgen Kramer, Horst Peter , Herbert Zenzinger, Otto Peter, Willi Schiene, Wolfgang Dietrich,

Kurt Schenk, Roland Brock, Hans – Dieter Kunz und

Norbert Kessel (Trainer von 1965 – 1969)

 

 

In der Saison 1967/68 war dann für Kurt Schenk ab März 1968 seine Zeit als aktiver Spieler bei der 1. Mannschaft vorbei.

Ab diesem Zeitpunkt hatte er mit dem Bau seines Hauses in der Westerwaldstraße begonnen. Da blieb ihm wenig Zeit für das Fußballspielen.

Nach dieser Zeit hat Kurt Schenk dann in der 2. Mannschaft gespielt

 

2. Mannschaft 1970

Hintere Reihe von links: Werner Scheufler, Arno Peter, Heiz Unzeitig,

Hans – Dieter Kunz, Kurt Schenk, Dieter Zenzinger, Jürgen Frech und Siegfried Hermann.

Kniend: Georg Kuntz, Peter Zimmermann, Siegfried Dagne, Herbert Zenzinger und Wolfgang Sahm.

 

 

Später hat Kurt Schenk auch noch bei den Alten – Herren aktiv.

Vom 2. August 1974 – 1976 war Kurt Schenk Geschäftsführer vom TuSpo „Nassau“ Beilstein.

Im Jahr 1976 wurde er als Pressewart gewählt.

Beim 60 jährigem Vereinsjubiläum am 21. Juni 1980 wurde Kurt Schenk vom Vorstand mit der Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.

Im Jahr 1981 ist Kurt Schenk aus dem Verein ausgetreten.

Er war Mitglied beim TC Blau – Weiß Beilstein geworden und hat sich hier voll und ganz engagiert.

Wenn auch Kurt Schenk aus dem Verein ausgetreten ist, so muss man doch festhalten, auch er hat sich um den Verein verdient gemacht.

Wenn man sich heute mit ihm über seine Zeit beim TuSpo unterhält, so spürt man deutlich wie gerne er, verbunden mit ein wenig Wehmut  auf diese Zeit zurückblickt.

 

Emil Schenk

Geboren: 8. November 1943

 

Bei einem Fußballspiel Beilstein gegen Rodenberg hat Gerhard Dietermann Emil Schenk 1953 kennen gelernt. Er hatte sofort gemerkt was für ein großes Talent Emil war und hat ihn nach Beilstein geholt.

An dem 50ten Geburtstag von Emil Schenk, hat Gerhard Dietermann, der auch damals 1. Vorsitzender des TC Blau-Weiß war, in seiner Rede davon berichtet. Emil Schenk war mittlerweile auch Mitglied im TC.

Lassen wir Gerdi zu Wort kommen:

„Bei einem Fußballspiel Beilstein gegen Rodenberg haben wir uns kennen gelernt. Die Außenseiter – heute würde man Underdogs sagen - gewannen mit 2:0 und der Kleinste war im Tor der Größte. Mein Talent Spieler zu verpflichten, war schon im zarten Alter von 11 Jahren sehr ausgeprägt. Emil war fortan ein fester Bestandteil unserer Mannschaft.

Nur einer hatte dagegen etwas einzuwenden: die resolute Frau Mama.

Meine Mutter wusch die Pullis mit und der Schuster Pinn musste die Schuhe wieder flicken. Dies änderte sich erst, als wir fast Kreismeister geworden wären und ein Bild in der Zeitung war.

Jetzt durfte auch offiziell Fußball gespielt werden.“

Das erste Spiel bei dem Emil Schenk mitspielen durfte war gegen Bissenberg und wurde mit 2:1 Toren verloren.

Zwei Freunde

Emil Schenk (links) zusammen mit Gerhard Dietermann in der Schülermannschaft.

 

Die Schülermannschaft des TuSpo, mit Emil Schenk im Tor, nahm 1958 an dem Fischerpokal teil.

Sie kam bis ins Endspiel, gegen Naunheim, das am 9. August 1958 im Stadion in Wetzlar über die Bühne ging. Nach der regulären Spielzeit stand es 0:0. In der Verlängerung ging Naunheim in Führung. In der letzten Minute konnte Adolf Sedlaczek ausgleichen.

Für Beilstein spielten damals: Schenk, Zachow, Zenzinger, Sahm, Dietermann, Stahl, Spamer, Kunz, Sedlaczek, Heuser und Schrom.

Das Wiederholungsspiel verlor unsere Mannschaft in Burgsolms mit 1:0.

Am 22. März 1959 stand Emil Schenk in Kölschhausen zum ersten Mal im Tor der 1. Mannschaft und das mit 15 Jahren. Das Spiel ist Emil Schenk noch sehr gut in Erinnerung geblieben, denn es wurde leider mit 12:1 verloren.

Das zweite Spiel machte er dann am 18. September 1960 in Hohensolms. Am Ende des Spieles stand es 2:1 für Hohensolms. Adolf Sedlaczek hatte das Tor für Beilstein erzielt.

Emil Schenk brachte eine gute Leistung im Tor und war von da ab Stammtorhüter bei der 1. Mannschaft.

21. August 1961

Emil (rechts) ist mit Gerhard Dietermann an dessen 18. Geburtstag in Ostende.

Zu Beginn der 60er Jahre hatte der TuSpo eine gute Mannschaft. In der Saison 1961/62 hatte sie nach Abschluss der Runde den 2. Tabellenplatz inne. Ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die A-Klasse gegen den Zweiten der Gruppe 1, den TSV 05 Oberndorf musste ausgetragen werden.

Über 800 Zuschauer waren am 13. Mai 1962 nach Wetzlar, auf den Platz von Rot - Weiß, gekommen um das Spiel zu sehen.

Das Spiel endete 2:2 und musste deshalb wiederholt werden.

Am 20. Mai 1962, wiederum auf dem Rot - Weis Platz in Wetzlar, verlor Beilstein mit 3:1.

Leider fehlten in diesem Spiel verletzungsbedingt Ewald Hammel und Hermann Götzler.

Bei dem Spiel am 30. September 1962 in Leun, war Emil Schenk am Anfang des Spiels zunächst im Tor, wechselte dann in den Sturm und erzielte noch zwei Tore. Die 5:4 Niederlage konnte aber auch er nicht verhindern. Die anderen beiden Tore steuerten Fiedler und Wilhelm bei.

Danach stand immer mal wieder Siegfried Dagne im Tor und Emil Schenk spielte im Sturm. Ihm gelang auch so mancher Treffer.

Am 16. Juni 1963 im Spiel zu Hause gegen Dillheim stand Emil Schenk zum letzten Mal im Tor der 1. Mannschaft.

Stammtorhüter wurde nun Siegfried Dagne.

 

In der Saison 1963/64 lockte der FC Burgsolms mit einem Arbeitsplatz  und Emil Schenk wechselte als Torhüter für die 1. Mannschaft dorthin.

Ab der Verbandsrunde 1964/65 spielte Emil Schenk aber wieder in der

1. Mannschaft des TuSpo „Nassau“ Beilstein.

Jetzt aber nur noch im Sturm.

 

Saison 1964/65

Auszüge aus der Chronik:

Gerhard Dietermann schreibt im Dezember 1964 als in der Jugendmannschaft zu wenig Spieler vorhanden waren:

„Aus diesem Grunde ist es unerlässlich, dass die Jugendarbeit noch mehr in den Vordergrund gestellt wird.“ Weiter schreibt er:

„Besonders verdient machte sich in diesem Jahr der Übungsleiter Emil Schenk, der zugleich auch noch aktiver Spieler der 1. Mannschaft ist.“

Emil Schenk betreute die Schülermannschaft. Die einen sehr guten

2. Platz nach Saisonende in der Tabelle erreichte.

Am 27. März 1965 wurde Emil Schenk und Gerhard Dietermann zu Stellvertretern von dem Jugendleiter Gerhard Guth gewählt.

Emil Schenk war der Trainer der Schülermannschaft und Gerhard Dietermann von der Jugendmannschaft.

Gleichzeitig übernahm Emil Schenk auch noch das Amt des Grätewartes.

 

25. Juli 1965

Beilstein gewinnt den Westerwaldpokal in Driedorf

Hinter Reihe v. l. : Kurt Köpke (Vater vom ehemalige Nationaltorhüter und jetzigen Torwarttrainer, Andreas Köpke), Gerhard Dietermann, Emil Schenk,

Hans – Joachim Hartmann, Adolf Sedlaczek und Kurt Schenk.

Mittlere Reihe. Hermann Machatschek, Ewald Hammel und Hans –Dieter Kunz.

Vordere Reihe: Kurt Benner, Gerhard Schnell und Herbert Zenzinger.

 

 

Vorne von links: Emil Schenk, Hans – Dieter Kunz, Roland Brock und Alfred Grün.

Hintere Reihe: Gerhard Kopka, Armin Hild, Bürgermeister Friedhelm Kessler (Driedorf) und hinter Alfred Grün gebückt, Heinrich Schmidt.

In der aktiven Zeit von Emil Schenk und Kurt Schenk, spielte vom 31. Januar 1965 bis 28. September 1969 auch Kurt Köpke mit. Er ist der Vater von Andreas Köpke, dessen Großeltern in Beilstein – Haiern wohnten.

 

Feier im Sportheim

Hinten links: Walter und Elfi Hofmann, vorne links: Irmhild und Gerhard Dietermann,

Gerhard und Gerlinde Heuser, Monika und Franz – Ludwig Schwontkowski, Rosemarie und Emil Schenk und Hans – Joachim Hartmann.

 

 

1966 wurde Emil Schenk wiederum zum stellvertretenden Jugendleiter gewählt.

Emil Schenk hat in der 1. Mannschaft so manches Tor erzielt. In der Saison 1966/67 wurde er Torschützenkönig. Von den 142 Toren, die auf das Konto der Mannschaft gingen, steuerte er 41 bei.

In Freundschaftsspiel am 29. Januar 1967 gegen Steinbrücken verletzte sich Emil Schenk so sehr, so dass er erst in der neuen Saison 1967/68 der Mannschaft wieder zur Verfügung stand.

Am 31. Mai 1969 spielte die Mannschaft zuhause gegen Oberscheld.

Das war ein ganz wichtiges Spiel für den TuSpo, den es ging um den Klassenerhalt in der  A -Klasse. Beilstein benötigte unbedingt noch einen Punkt.

Am diesem Tag war aber auch die kirchliche Trauung von Rosemarie und Emil Schenk. Emil wurde im Spiel ganz dringend benötigt. So kam unter den Anzug das Trikot und sofort nach der Trauung ging es auf den Sportplatz zum Spiel in Beilstein.

Emil Schenk holte einen Elfmeter heraus der sicher verwandelt wurde.

Das Spiel ging 2:2 aus und der Abstieg aus der A – Klasse wurde somit verhindert.

Wie sagte Gerhard Dietermann in seiner Geburtstagsrede:

 

„Im Jahr darauf hat Emil Schenk als Vorstopper - ich brauchte einen Kopfballspezialisten vor mir – wesentlichen Anteil am Aufstieg in die Bezirksklasse. Fazit ohne Emil keine glorreichen Zeiten des TuSpo.“

 

Von rechts: Gerhard Schnell, Gerhard Dietermann und Emil Schenk. Im Hintergrund Manfred Smoczyk, etwas verdeckt Armin Hild.

 

Von links: Wolfgang Schauß, Armin Hild und Emil Schenk.

 

Den schönsten sportlichen Erfolg für Emil Schenk gab es 1970, als die Mannschaft Meister wurde und in die Bezirksliga aufstieg.

 

 

Die Meistermannschaft 1970

Von links: Hermann Götzler (Trainer), Gerhard Dietermann, Gerhard Schnell, Wolfgang Dietrich, Emil Schenk, Peter Müller, Wolfgang Schauß, Heinz Adomeit, Walter Link, Jürgen Kramer, Armin Hild, Freimut Heuser, Adolf Sedlaczek und Werner Scheufler (Spielausschuss).

Am 13. Dezember 1970 lief Emil Schenk zu letzten Mal in der 1. Mannschaft auf. In Beilstein, gegen Wittelsberg, spielte man 1:1. Das Tor für den TuSpo erzielte Walter Link.

 

Als in der Saison 1972/73 Torhüter Werner Hofmann noch nicht spielberechtigt war, stand Emil Schenk beim Hessenpokal gegen den B – Ligisten Steinbrücken zwischen den Pfosten und gab der Mannschaft den nötigen Rückhalt. Das Spiel ging 8:2 für Beilstein aus. Dadurch kam Beilstein eine Runde weiter und musste am 5. August 1972 gegen Niederscheld antreten. Mit Emil Schenk im Tor gab es einen 2:0 Sieg.

 

In der Runde hat dann Werner Hofmann das Tor gehütet.

 

Ausflug der 1. Mannschaft am 1. Mai 1973

Von links: Freimut Heuser, Hans - Albert Rumpf und Walter Link.

 

Nach seiner aktiven Zeit in der 1. Mannschaft, gab es dann im Fußball für Emil erst einmal eine Auszeit. Im Beruf wurden nun neue Prioritäten gesetzt.

Er hat eine Schule besucht und sich weiter gebildet.

Bei der Weihnachtsfeier 1975 wird Emil Schenk für seine Verdienste am Turn- und Sportverein „Nassau“ Beilstein 1920 e. V. mit einer Urkunde gewürdigt.

 

 

In der Sportschule Grünberg hat Emil Schenk, zusammen mit seinem Freund Gerhard Dietermann, 1974 seine B – Lizenz als Trainer erworben.

 

Von 1975 bis 1978 war Emil Schenk Trainer in Oberscheld.

 

„Alte - Herren“ vom TuSpo in Höhn

Hintere Reihe von links: Emil Schenk, Rudi Keller, Kurt Schenk, Hans – Dieter Kunz, Gerhard Dietermann und Adolf Sedlaczek.

Vordere Reihe: Wolfgang Koob, Gerhard Schnell, Ewald Hammel, Kurt Benner und Norbert Kessel.

Ab 1975 hat er dann noch 10 Jahre bei den Alten - Herren gespielt.

Als Spieler der Alten - Herren wurde er sogar, zusammen mit Gerhard Dietermann, in die Kreisauswahl berufen.

 

22. Mai 1982

Alte – Herrenturnier in Düsseldorf

Von links: Peter Müller II, Jürgen Kramer, Georg Kuntz, Wolfgang Droß,

Emil Schenk, Willi Schiene, Walter Link, Peter Müller I, Siegfried Dagne, Jürgen Frech, Kurt Benner, Hans Albert Rumpf, Wolfgang Schauß, Manfred Gröger und

Betreuer Josef Burkl (Beppi).

 

Emil Schenk war ein sehr fairer und anständiger Spieler. Ein großer Sportsmann.

Emil Schenk ist ein Mensch der immer gewinnen will. Dafür hat er im Spiel mit ganzer Leidenschaft gekämpft. Aufgeben kam für ihn nicht in Frage. Er war halt immer gern bei den Siegern.

Emil ist zu einem großen Vorbild für unsere Jugend geworden.

Wenn er auch nie einen führenden Vorstandsposten begleitet hat, so hat er sich aber trotzdem für den TuSpo sehr verdient gemacht und zu einem guten Renommee des Turn- und Sportvereins beigetragen.

Auch durch seine gute Jugendarbeit har er sehr viel geleistet.

1990

Meistermannschaft gegen die Spieler von auswärts, die nach 1970 in Beilstein gespielt haben

Hintere Reihe: Hermann Götzler, Adolf Sedlaczek, Freimut Heuser, Peter Müller,

Jürgen Kramer, Heinz Adomeit, Herbert Zenzinger, Walter Link, Wolfgang Dietrich, Armin Hild, Wolfgang Schauß, Emil Schenk, Siegfried Dagne, Gerhard Dietermann und Josef Burkl.

Vordere Reihe: Manfred Gröger, Werner Hofmann, Horst Peter, Heinz Pfeiffer, Rainhard Hampl, Jürgen Frech, Helmut Machatschek, Hans - Joachim Hartmann,

Karl – Heinz Roth, Willi Schiene und Wolfgang Schäfer.

 

Das Spiel wurde geleitet vom Günter Würz, der für den TuSpo Spiele als Schiedsrichter Spiele geleitet hat.

Bei der Weihnachtsfeier 2003 wird Emil Schenk zum Ehrenmitglied des Turn- und Sportvereins „Nassau“ Beilstein ernannt.

 

TuSpo hat neun neue Ehrenmitglieder

Von links : Vorsitzender Christian Dietermann, Eberhard Zimmermann, Erich Koob, Friedel Thorn, Edwin Schrom, Emil Schenk, Hans - Dieter Kunz,

Gerhard Dietermann, Geschäftsführer Detlef Kunz und 2. Vorsitzender Michael Weil.

 

Viele Spieler und Mitglieder des TuSpo hatten einen Arbeitsplatz bei der Maschinenfabrik Herborn, Berkenhoff & Drebes gefunden. So auch damals Emil Schenk, dessen berufliche Karriere  am 1. April 1961 hier begann. Er wurde später sogar Betriebsleiter im Hauptwerk in Merkenbach.

Betriebsmannschaft der Firma Berkenhoff & Drebes

Hintere Reihe v. l. : Walter Backsik (Meister), Emil Schenk, Rudi Schauß, Werner Scheufler, Kurt Benner, Hans – Joachim Hartmann und Ernst Droß (Allendorf).

Vordere Reihe: Walter Frank, Horst Schäfer, Gerhard Schnell, Werner Fuhrländer und Edwin Schmidt.

 

Ausflug der Mitarbeiter von der Maschinenfabrik Herborn,

Werk Beilstein, nach Rüdesheim

Von links: Werner Scheufler (TuSpo), Heinz Schmidt,

Kurt Benner (TuSpo), Heinz Hemann, Edwin Schmidt (TuSpo), Walter Frank (TuSpo), Gerhard Mader, Paul Lehwalder, Heinz Ansorg

und Gerd Barth (TuSpo).

 

Bernd Schenk

 

 

Geboren: 24. April 1955

 

Bernd Schenk spielte schon 1965 in der Schülermannschaft des TuSpo „Nassau“ Beilstein. Seine Trainer waren damals Walter Frank und Gerhard Guth. Auch sein Vater agierte als Betreuer.

 

 

A - Jugend 1970

Hintere Reihe von links: Dieter Fuhrländer, Holger Weis, Detlef Kunz, Heinz – Peter Neufeld, Joachim Stahl, Armin Goritzka, Willi Held, Harald Frank und Betreuer Erwin Schenk.

Kniend von links: Hans Peter Schmidt, Bernd Schenk und Uwe Knetsch.

 

Nach der A- Jugend spielte Bernd Schenk zunächst ab August 1973 in der 2. Mannschaft.

Am 21. April 1974 stand dann Bernd Schenk zum ersten Mal bei der 1. Mannschaft, gegen die SG Lahnfels, im Tor. An diesem Tag war er zuvor schon bei der 2. Mannschaft als Torhüter über die volle Spielzeit im Einsatz gewesen.

Besondere Umstände hatten dazu geführt, dass der Stammtorhüter der 1. Mannschaft, Werner Hoffmann, nicht spielen durfte.

Zur Halbzeit führte Lahnfels mit 2:0 Toren und sie sahen schon wie der sichere Sieger aus. Aber in der zweiten Halbzeit drehte Beilstein noch einmal mächtig auf und konnte ausgleichen.

Bernd Schenk hatte seinen Teil dazu beigetragen, dass das Remis gehalten werden konnte.

Beim nächsten Spiel stand Werner Hoffmann wieder zwischen den Pfosten. Bernd Schenk kam immer mal wieder zu Einsätzen, manchmal waren es auch mehrere hinter einander.

 

Ab dem 19. Januar 1975 war dann Bernd Schenk zum Stammtorhüter bei der 1. Mannschaft avanciert.

 

In dieser Zeit von 1974 – 1975 war Armin Bernhardt Trainer der Beilsteiner Mannschaft. Danach von 1975 – 1977 wurde die Mannschaft von Matjik Fettak trainiert.

 

1. Mannschaft 1978

Hintere Reihe v. l. : Ingo Bauer, Manfred Grün, Ulrich Schwahn, Walter Link,

Heiko Löber, Martin Koob, Jürgen Hopf, Heinz – Walter Weil und Spielausschuss Karl Schwahn.

Vordere Reihe: Trainer Gerhard Dietermann, Walter Bier, Hans – Peter Schmidt, Willi Zutt, Bernd Schenk und Bernd Stelzner.

 

Gerhard Dietermann kümmert sich um seinen verletzten Spieler Urich Schwahn.

Im Hindergrund Christian Dietermann.

Kein schönes Erlebnis für Bernd Schenk war der Abstieg mit der Mannschaft 1979 aus der Bezirksliga. An dem Torhüter Bernd Schenk lag es mit Sicherheit nicht. Von nun an wurde in der A- Liga Dillenburg gespielt.

Aufgrund seiner permanent guten Leistungen im Tor hätte Bernd auch zu einem höherklassischem Verein wechseln können. Er ist aber dem TuSpo treu geblieben.

 

Nicht nur als Fußballer war Bernd Schenk aktiv, auch beim Bedienungspersonal Sportheim leistet er zusammen mit seiner Frau Martina seinen Dienst ab.

Selbstverständlich war Bernd Schenk auch bei den Ausflügen mit dabei.

 

In Unken beim Kirchenwirt

1979

Von links: Detlef Kunz, Bernd Schenk und Hubert Schier.

 

Im Jahr 1980 gewann die Mannschaft mit ihrem Trainer Gerhard Dietermann den Winterpokal. Sie gewannen das Endspiel, gegen den SSV Sechshelden. Der Beilsteiner Torhüter Bernd Schenk brachte die Spieler von Sechshelden, die eigentlich der große Favorit waren, schier zur Verzweiflung.

Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2. Eine Verlängerung war nun erforderlich.

Beilstein ging durch Stefan Ruth in der Verlängerung in Führung. In der letzten Minute der Verlängerung glich Friedhelm Schreull aus.

Das anschließende Elfmeterschießen gewann Beilstein mit 3:2.

Die Presse hatte in ihrem Bericht dazu die Überschrift gewählt:

Beim Siebenmeter – Schießen entschied Bernd Schenk das Winterpokalfinale

Die Presse schrieb weiter: Zweifellos hatte an diesem doch auf Grund der fehlenden Hallenpraxis der Beilsteiner überraschendem Turnierverlauf Torwart Schenk einen Riesenanteil. Bernd Schenk hatte in den Spielen seiner Mannschaft den Gegner mit seinen unwahrscheinlichen Reflexen und gekonnten Paraden schier zur Verzweiflung gebracht.

 

Links: Vor dem Sechsheldener Achim Hofheinz klärt Bernd Schenk mit der Hand; sein Mannschaftskamerad Bernd Stelzner braucht nicht mehr einzugreifen.

Rechtes Bild: Kreisfußballwart überreicht dem Kapitän Hans – Peter Schmidt den „Winter – Pokal“.

 

Bernd Schenk spielte wegen seinen guten Leistungen im Tor des TuSpo auch in der Kreisauswahl mit. Als am 10. Juni 1980 anlässlich der Sportplatzeinweihung in Gundersdorf, die Kreisauswahl gegen eine Kombination Gundersdorf/Hörbach spielte, war Bernd Schenk mit dabei.

Auch im Jahr1981 gewann der TuSpo „Nassau“ Beilstein mit dem Torhüter Bernd Schenk den Winterpokal.

Stehend von links: Wolfgang Weitz, Michael Michel, Klaus Zimmermann, Werner Kaufmann, Walter Link, Heinz - Peter Neufeld, Helmut Unzeitig und Stefan Ruth.

Vorne: Hans – Peter Schmidt, Heiko Löber, Armin Werbelow, Bernd Schenk,  Bernd Stelzner, Karl – Heinz Mederer und Hubert Schier.

 

Winterpokal 1982

 

 

Spielausschussmitglied Siegfried Dagne bedankt sich bei Bernd Schenk für dessen gute Leistung. Martin Koob nimmt den Glückwunsch des Gegners entgegen.

 

Anlässlich der Weihnachtsfeier am 23. Dezember 1984 wurde Bernd Schenk für 400 absolvierte Spiele vom Vorstand geehrt. 1986 erfolgte die Ehrung für 500 Spiele.

Anni Schenk, die Mutter von Bernd, hat sehr viele Berichte von Spielen ausgeschnitten in denen ihr Sohn lobend erwähnt wird.

Der Beste ist der vom Spiel Driedorf – Beilstein am 1. September 1974, das mit einem 3:2 Sieg für Beilstein endetet.

Torwart Schenk wuchs über sich hinaus. Nur ihm ist der Sieg zuzuschreiben, denn ein Unentschieden wäre gerechter gewesen.

 

Saison 1983/84

In dieser Saison lief es zu Beginn nicht so berauschend für den TuSpo.

Lange Zeit stand die Mannschaft auf dem letzten Tabellenplatz. Erst ab dem 15. Spiel wurde dieser Platz verlassen. Torhüter Bernd Schenk hatte einen großen Anteil daran, dass doch noch so mancher Punkt geholt werden konnte. Immer wieder wird in den Spielberichten in der Zeitung seine Leistung hervorgehoben.

In der Vereinszeitschrift des TSV Steinbach schreibt Hans – Dieter Moos in seinem Vorbericht zum Heimspiel gegen Beilstein: „Die Beilsteiner, zur Zeit Tabellenletzter dürfen auf keinen Fall unterschätzt werden. Sie haben mit Bernd Schenk einen der besten Torhüter der A – Klasse zwischen den Pfosten, der an einem guten Tag alles halten kann.“

Die Niederlage konnte Bernd Schenk zwar nicht verhindern, aber sie hielt sich mit 2:1 noch im Rahmen.

Hier ein paar Kommentare aus den Spielberichten der heimischen Presse:

 

20. 08. 83 Beilstein – SSC Offdilln 2:0

Maßgeblichen Anteil am Beilsteiner Sieg hatte Bernd Schenk der keinen Gegentreffer zuließ.

 

25. 03. 84 Beilstein – Medenbach 0:2

Zahlreiche Medenbacher Einschussmöglichkeiten machte Beilsteins Torhüter Schenk mit tollen Paraden zunichte.

 

8. 04. 84 Dietzhölztal – Beilstein 2:2

Beilsteins Torhüter Bernd Schenk rettete seiner Elf mit einem verwandelten Elfmeter einen wichtigen Punkt.

 

TUSPO – REPORT, vom 18. März 1984

Herausgeber Karl. H. Mederer

Der Ball war das liebste Spielzeug der Brüder Schenk.

Die Arbeit im Vorstand nahm Bernd Schenk ab dem 15. Juni 1984 auf. Er wurde als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Bis zum Jahr 1987 war er im Vorstand.

3. März 1985

FC 80 Herborn – Beilstein 3:1

 

Sicher kann hier Bernd Schenk vor dem Herborner Heinz Jäger (verdeckt) den Ball aufnehmen. Gespannt verfolgt Heinz- Walter Weil das gelungene Eingreifen seines Schlussmannes.

29. September 1985

Beilstein – Endbach/G. 1:1

 

21. August 1988

 

 

Nach seinem Abschied als Spieler bei der 1. Mannschaft war für Bernd Schenk mit Fußball noch lange nicht Schluss.

Sofort ging es bei den Alten – Herren weiter, wo er noch bis im Jahr 2003 gespielt hat.

Die Alten – Herren konnten mit ihm in der Halle noch schöne Erfolge feiern. Ob als Stürmer oder Torhüter, Bernd Schenk gab immer alles und schonte sich nicht.

 

Bei der Jahreshautversammlung am 11. Juni 1988 wird Bernd Schenk zum Geschäftsführer des TuSpo „Nassau“ Beilstein gewählt.

Hintere Reihe v. l.: Achim Sedlaczek, Erwin Unzeitig, Ewald Hammel, Heinz – Peter Neufeld und Walter Bier. Vordere Reihe:

Gerhard Rogge, Bernd Stockenhofen, Hans – Peter Schmidt, Bernd Schenk und Alfred Grün.

 

Februar 1990

TuSpo Beilstein siegte beim ersten Kreis - Vorstandsturnier

Bei diesem Turnier stand Bernd Schenk nicht im Tor, sondern fungierte als Torschütze. Er erzielte die zwei Treffer gegen die Trainervereinigung, in der auch der Beilsteiner Trainer Klaus Illichmann mitspielte.

 

Stehend von links: Achim Sedlaczek, Bernd Schenk, Heinz – Peter Neufeld und Erwin Unzeitig. Kniend: Hans – Peter Schmidt, Walter Bier und Siegfried Herrmann.

 

Im Jahr 1990 stellte sich Bernd Schenk nicht mehr zur Wahl und Karlheinz Bonarewitz wurde zum neuen Geschäftsführer gewählt.

1991 wird er stellvertretender Geschäftsführer. Im Jahr 1993 ist Bernd Schenk aus dem Vorstand ausgeschieden.

Als Jugendtrainer hat Bernd Schenk, von 1991 – 2002, sein Können und Erfahrung an die jungen Spieler weiter gegeben.

Bernd Schenk war ein fairer und anständiger Sportsmann, der sich bei den heimischen Fußballern viel Anerkennung und Respekt erworben hat.

Auch im Vorstand hat er gute Arbeit geleistet. Wenn er mit Etwas nicht zufrieden war, so hat er auch Kritik geübt, aber immer sachlich und mit Argumenten belegt.

 

Der TuSpo „Nassau“ Beilstein ist ihm sehr zu Dank verpflichtet.

2. Februar 1992

Hallenturnier für Alte- Herrenmannschaften in Driedorf

Hintere Reihe v. l. Detlef Kunz, Heinz – Peter Neufeld, Manfred Grün, Helmut Unzeitig, Bernd Schenk und Gerhard Dietermann.

Vorne v. l. : Fred Goubeaud, Armin Werbelow, Achim Sedlaczek und Martin Koob.

 

Februar 1997

Der TuSpo „Nassau“ ist Hallenkreismeister bei den Alten – Herren

Von links: Helmut Unzeitig, Klaus Zimmermann, Heinz – Peter Neufeld, Bernd Schenk, Achim Sedlaczek und Martin Koob.

 

Einer der großen Höhepunkte bei der Beilsteiner Kirmes ist immer der Auftritt der Alten - Herren. Natürlich war auch einer der Akteure Bernd Schenk.

Kirmes 1990

Rudolf Kaiser als Tina Turner, im Hintergrund Bernd Schenk.

 

Kirmes 1995

Bernd Schenk (rechts) und Hans – Peter Schmidt als die "Zillertaler Schürzenjäger“.

Kirmeszug 1995

Jugendbetreuer Bernd Schenk mit seiner Truppe.

 

Mitgliederversammlung 1. April 2016

Bernd Schenk, zweiter von rechts wird zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Bernd Schenk spielt mit jungen- und alten Spielern beim Alten Herrenturnier in Mengerskirchen mit.

 

AH - Hallenturnier in Mengerskirchen

17. Januar 1987

Hintere Reihe von links: Armin Werbelow, Heinz – Peter Neufeld, Manfred Grün, und Gerhard Dietermann.

Vordere Reihe: Georg Kuntz, Bernd Schenk, Jürgen Kramer, Gerhard Rogge und Franz Sedlaczek (49 Jahre).

 

Arno Schenk

Geboren: 6. Februar 1957

 

Arno Schenk war gerade 9 Jahre alt, als es ihn zum Fußball hinzog.

Damals hatte der TuSpo eine Jugend- und eine Schülermannschaft.

Arno hatte es in seinem Alter bestimmt nicht leicht gehabt sich hier durchzusetzen.

Aber er hat es geschafft und ist zu einem guten Spieler geworden.

Zuerst stand er auch schon mal im Tor.

Trainer der Schülermannschaft war damals Rudi Schauß.

Die Schülermannschaft hatte im Jahr 1966 sehr gute Spiele abgeliefert und wird sogar in der Chronik erwähnt.

Gerhard Dietermann schreibt:

„Die Schülermannschaft konnte im letzten Jahr einen steilen Aufstieg erleben. Die Mannschaft hat sich sehr gefestigt und hat bei der Anfang Dezember abgeschlossenen Meisterschaftsrunde nur knapp den 1. Platz verfehlt“.

Auch im Jahr 1967 wurden sie wiederum Zweiter.

 

Ab 1968 hatte der TuSpo dann eine A-, B- und eine C –Jugendmannschaft.

C – Jugendmannschaft 1970

Pokalsieger 1970

Hintere Reihe von links: Herbert Hiederer, Michael Löber, Eberhard Jung, Hubert Schier, Armin Grün, Volker Schauß, Peter Fritz, Jürgen Husemannund Trainer Rudi Schauß. 

Kniend: Walter Schwan, Herwig Hiederer, Arno Schenk, Helmut Unzetig und Martin Koob.

 

Hintere Reihe von links: Josef (Beppi)  Burkl, Heinz – Peter Neufeld, Arno Schenk, Detlef Kunz, Georg Kuntz, Udo Krebs, Ulrich Bickel, Jürgen Husemann,

Erich Koob und Trainer Madjid Fettak (1975 -1977)

Vordere Reihe: Heinz Unzeitig, Manfred Gröger, Siegfried Dagne, Siegfried Hermann und Hans – Peter Schmidt.

 

19. August 1980

Sinn - Beilstein 2:3

Hintere Reihe von links: Michael Löber, Herwig Hiederer, Heinz – Peter Neufeld,

Hans – Joachim Neuser, Manfred Gröger, Arno Schenk und Detlef Kunz.

Vordere Reihe: Haydar Bakir, Armin Grün, Wolfgang Neugebauer, Bernd Becker, Klaus Zimmermann, Karl – Heinz Mederer und Peter Müller.

 

Saison 1981/82

Reserve: Meister der A – Liga West

Hintere Reihe von links: Trainer Wolfgang Weitz, Hans –Joachim Neuser, Arno Schenk, Karl – Heinz Mederer, Bernd Becker, Herwig Hiederer,

Heinz – Peter Neufeld, Wolfgang Schauß, Jürgen Kramer und Siegfried Dagne. Vordere Reihe: Urich Schwahn, Detlef Kunz, Armin Grün, Armin Werbelow, Michael Löber und Mathias Dietermann.

In dieser Saison hat Arno Schenk die beste Leistung gebracht. Von den 34 Spielen hat er genauso wie Manfred Gröger und Bernd Becker 31 bestritten.

In dieser Saison hat Arno 15 Tore erzielt. Er war Zweiter in der Torschützenliste. Torschützenkönig mit 19 Treffern wurde Wolfgang Schauß. Eine ganz starke Leistung von Wolfgang Schauß der nur bei

11 Spielen dabei war.

Auch bei den Spielen um den Greifenstein – Pokal war Arno mit dabei.

Wie schon erwähnt, Arno Schenk hat in dieser Saison sehr stark gespielt und auch Emil Schenk hat sich zur Verfügung gestellt, damit diese Meisterschaft , unter Dach und Fach gebracht werden konnte.

 

Trainer Wolfgang Weitz schreibt in seinem Jahresbericht:

„Bei unserer 2. Mannschaft ist das eingetreten, wovon alle Spieler träumen: Sie sind Meister geworden!!  Für diese Leistung unser aller Dank. Aber einen besonderen Dank möchte ich der AH – Abteilung des TuSpo „Nassau“ Beilstein aussprechen, die bei Personalmangel uns unterstützen (Wolfgang Schauß, Peter Müller, Jürgen Kramer, Walter Link, Dieter Elsner, Emil Schenk usw.)“

 

2. Juli 1983

Beilstein gewinnt den Greifensteinpokal

Ulm/Allendorf – Beilstein 0:5

Hintere Reihe v. l. : Trainer Wolfgang Weitz, Wolfgang Schuster, Stefan Hild, Helmut Unzeitig, Christian Bucher, Mathias Dietermann, Martin Koob,

Klaus Zimmermann, Arno Schenk und Siegfried Dagne. Vordere Reihe: Nils Huber, Bernd Stelzner, Bernd Schenk, Burkhard Ruhs. Stefan Jung und Bernd Becker.

 

Arno Schenk hatte sich in diesen Jahren zu einem richtigen Bomber etwicket.

In der Saison 1982/83 wurde Arno mit 19 Treffen Torschützenkönig.

Das Gleiche konnte er auch in der Saison 1983/84 mit wiederum 19 Treffern noch einmal wiederholen.

Ein großes Ereignis für Arno Schenk waren immer die Fahrten zu den Freunden nach Billenhausen.

Für ihn war es selbstverständlich, hier musste er mit dabei sein.

Die bayrische Gemütlichkeit und auch das gute Bier, das in Bayern gebraut wird, hatten ihm ganz besonders gut gefallen.

Hintere Reihe von links: Trainer Wolfgang Weitz, Detlef Kunz, Martin Koob,

Stefan Hild, Christian Bucher, Bernd Becker, Arno Schenk und Herwig Thomas.

Vordere Reihe: Karl – Heinz Mederer, Wolfram Schuster, Siegfried Dagne,

Bernd Stelzner, Heinz – Peter Neufeld, Olaf Dagne und Burghard Ruhs.

 

Zur Weihnachtsfeier 1983 wird Arno Schenk für 250 Spiele geehrt und 1986 erhält er eine Ehrung für 400 Spiele.

1989 wird Arno Schenk für seine Treue zum Verein mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

 

Arno Schenk ist bis zu dem heutigen Zeitpunkt immer noch für den TuSpo aktiv.

Bei den IVV – Wanderungen, die der Verein durchführt, fährt Arno Schenk Tische, Bänke, sowie Verpflegung und Getränke zu den einzelnen Stationen.

Arno Schenk wird aufgrund seiner besonderen Verdienste und außergewöhnlichen Leistungen für den TuSpo "Nassau" Beilstein zum Ehrenmitglied ernannt.

Da Arno an der  Weihnachtsfeier 2015 verhindert war, wurde die feierliche Übergabe der Urkunde im Anschluss der IVV Wanderung durchgeführt.

 

4. September 2016

 

Wenn auch die 2. Mannschaft nicht so im Mittelpunkt steht, auch in dem Medien wird fast nichts über Reservemannschaften berichtet, so sind sie für den Verein doch sehr wichtig.

Bei der 1. Mannschaft können immer wieder mal Spieler, bedingt durch Krankheit, Verletzungen, Sperren oder Urlaub ausfallen. Dann kommen Spieler aus der 2. Mannschaft zum Einsatz.

Es ist dann schon vorgekommen, dass Spieler der 2. Mannschaft Stammspieler bei der Ersten wurden, wie zum Beispiel Bernd Becker, den der Ergeiz gepackt hatte und durch verstärkten Trainingseinsatz, es geschafft hatte, einen Stammplatz in der 1. Mannschaft zu bekommen.

Wenn auch Arno Schenk fast nur in der 2. Mannschaft gespielt hat, so hat er dies aber mit großer Freude getan.

Der Chef, wie er von seinen Mitspieler genannt wurde, hat bei der Mannschaft immer für gute Stimmung gesorgt und sie zusammengehalten.

Alle Schenks die hier genannt und deren Geschichte dokumentiert wurde haben sich sehr für den Turn- und Sportverein „Nassau“ weit über das übliche Maß hinaus engagiert.

Sie haben für den Fortbestand unseres Vereins einen herausragenden Beitrag geleistet.

Bei der Vorstandssitzung am 20. Juni 1975, zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung, hat sich der Vorsitzende Erich Koob bei dem

Geschäftsführer Kurt Schenk für dessen gute Arbeit bedankt.

So ist es im Protokoll festgehalten worden.

Der TuSpo kann sich glücklich schätzen solche Mitglieder wie die Schenks zu haben.

 

Quellen: Chronik TuSpo „Nassau“ Beilstein

            Dill - Zeitung  und Herborner Tageblatt

            Private Fotos

 

 

Zuletzt geändert am: 02.03.2018 um 15:23

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