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Hall of Fame

 

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Engagement der Fam. Koob beim Tuspo Nassau Beilstein

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Erich Koob ein Mann mit Visionen

Geboren: 2. Juni 1941               Gestorben: 12. September 2011

Erich Koob wuchs in einem Haus auf, in dem der Turn- und Sportverein schon eine außergewöhnliche Rolle gespielt hat. Sein Vater war Wilhelm Koob (geb. 24.09. 1905, gest. 6.08.1962) der Vorsitzender vom FC 1920 (von1926 – 1933) war. Direkt bei der Neugründung des Vereins 1945 war Wilhelm Koob wieder mit dabei. Ab dem Jahre 1948 war er auch im Vorstand tätig. Im Ausschuss für Kultur war er für die Theateraufführrungen mit verantwortlich. Erich war 10 Jahre alt, als sein Vater zum Vorsitzenden des Turn- und Sportverein „Nassau“ Beilstein gewählt wurde. In einer Zeit, wo ja doch noch sehr viel Not war.

An Vorstandssitzungen, die im Elternhaus stattgefunden haben, konnte Erich sich noch gut erinnern. Still und leise hat er dann gelauscht.

Hier wurden das Interesse und das Engagement für den TuSpo geweckt.

 

 

Bei dem 80ten Geburtstag unseres Vereins hielt Erich Koob die Festrede. Er sprach hier auch über seinen Vater: „Mein Vater Wilhelm Koob war über die lange Zeit von 11 Jahren, genau von 1951 – 1962 Vorsitzender. Seinen mehr als tragischen Verkehrsunfall bei einer Lkw-Fahrt zu einem Fußballspiel nach Dorlar haben noch einige von uns in schmerzlicher Erinnerung. Schwer verletzt überlebte er diesen Wegeunfall und blieb trotz erheblicher Gesundheitsbelastung dem Verein in der Vereinführung treu. Er leitete den Verein in schwierigen Zeiten des Aufbaues. In diese Zeit fielen der Bau der neuen Sportanlage am Ulmbach und des Sportheimes. Seine bedächtige, aber zielstrebige Art, seine Ausgeglichenheit, seine sprichwörtliche Ruhe, aber auch seine menschliche Wärme bleiben uns in guter Erinnerung“.

 

Wilhelm Koob verstarb am 6. August 1962 infolge eines Arbeitsunfalls.

Sein Tod hat eine große Lücke im Verein hinterlassen.

Einladung von Wilhelm Koob zur Vorstandssitzung,

mit dabei Jugendleiter Erich Koob.

Die Fußballmannschaft vom FC 1920 Beilstein aus dem Jahr 1928.

Von links nach rechts: Willi Dietermann, Hermann Stahl, Heinrich Satorius,

Otto Nebhuth, ein Steinkipper aus Bayern, Richard Ernst, Adolf Aulenbacher,

Otto Rödling, Walter Stahl, Paul Eckert, Willi Eckert, Arno Peter

und ganz rechts im Anzug Wilhelm Koob.

 

Wilhelm Koob: geb. 24.09.1905, gest. 6.08.1962

 

Im Jahr 1953 wurde Erich Koob Mitglied im Sportverein.

 

Fußball hat er nur in der Schülermannschaft gespielt.

 

Er begann seine Karriere im Verein 1957 als Schülerwart. Am 17. Januar 1959 wählten ihn die Mitglieder zum Jugendleiter. Wie sagte Erich: „Von Heinz Koob lernte ich die Jugendarbeit kennen“.

Bis 1961 hat er dieses Amt ausgeführt. Von 1961 an war er für ein Jahr stellvertretender Jugendleiter und von 1967 bis 1970 war er im Jugend-ausschuss tätig.

Von 1970 – 1971 war er Beisitzer im Vorstand und am 16. Juni 1972 wurde er zum 2. Kassierer gewählt.

Am 6. Juli 1973 wählten die Mitglieder in der Versammlung Erich Koob zum ihrem 1. Vorsitzenden.

Dieses Amt hat er mit großem Engagement, Können und Opferbereitschaft ausgeführt. In dieser Zeit hatte der Verein im Fußball die größten Erfolge. Die erste Mannschaft spielte erfolgreich in der Bezirksliga, zwei Kreispokalsiege, dreimaliger Winterpokalsieger in der Halle waren tolle Höhepunkte.

Die Tischtennismannschaft nahm im Jahr 1973 den Spielbetrieb wieder auf.

Im Jahr 1974 wurde eine Damenturnabteilung gegründet. Frau Türk war die erste Übungsleiterin. Frau Irene Pischke hat dann ab 1. Dezember 1974 das Training übernommen.

Der Förderung der Jugend lag Erich immer sehr am Herzen. Für alle Sorgen und Nöte hatte er stets ein offenes Ohr.

Sein Credo war immer: „Wir bezahlen kein Geld für auswärtige Spieler, es ist ganz wichtig, unsere Jugendspieler zu fördern“.

Junge Frauen, zum Teil Bräute und Ehefrauen von unseren Fußballspielern, gründeten 1978 eine Damenfußballmannschaft. Ihr Trainer war damals Peter Müller, Spieler der 1. Mannschaft.

Auf die Initiative von Erich Koob ist es zurückzuführen, dass unter den Fußballmannschaften von Greifenstein der Greifensteinpokal von 1978 bis 1998 ausgetragen wurde.

Für ihn war es auch ganz klar, in der dunklen Zeit brauchen die Spieler zum Training vernünftiges Licht, deshalb hat der Vorstand damals beschlossen, eine Fluchlichtanlage zu bauen. Am 31. Juli 1979 war Baubeginn. Die Anlage erfüllt heute noch voll ihre Aufgabe.

Ein Verkaufskiosk wurde 1979 errichtet.

Ein trauriger Tag für den Verein und auch für Erich war der 17. 2. 1980.

Auf der Heimfahrt von einem Fußballspiel der ersten Mannschaft kam Michaele Wilhelm bei einem Verkehrsunfall im Alter von 17 Jahren ums Leben. Sie war Mitglied in unserer Damenfußballmannschaft. Der Tod von ihr hat Erich sehr mitgenommen.

Erich hat den Verein in finanzieller Hinsicht auf stabile Säulen gestellt. Das Sportheim wurde renoviert und durch viele Aktionen wie Disco

Veranstaltungen wurden wieder mehr Gäste ins Sportheim gelockt.

Aber auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Viele Fahrten wurden damals unternommen und auch die großen und ganz tollen Sportlerbälle in der Schulturnhalle und in Rodenroth müssen erwähnt werden.

Aus der Chronik:

Vom 20.-25. Juni 1973 machten unsere Fußballer in Dänemark auf der Insel Mors in dem Ort Vils Urlaub. Ein ganz tolles Erlebnis für unsere Jungs. Es wurden auch zwei Spiele ausgetragen. Im ersten Spiel gab es ein 2:2 und das zweite Spiel wurde mit 10:2 gewonnen.

In Vils. Links im Bild Gerhard Guth, verdeckt Werner Scheufler, Lisa Scheufler

und Celia Müller.

 

In der Zeit vom 30. Mai bis 1. Juni 1975 weilte unsere Jugendabteilung mit der A-, B- und D-Jugend in Vreeswijk in Holland.

 

Das 2- tätige Jugendturnier gestaltete sich für den TuSpo „Nassau“ sehr positiv, konnte doch am Ende der Gesamtsieg errungen werden. Wesentlichen Anteil daran hatte auch ein holländischer Verein aus Prinzenbeek bei Breda, der seine C- und E- Jugend zur Verfügung stellte.

 

Als Betreuer waren dabei: Rudi Schauß, Helmut Wilhelm und Gerhard Dietermann.

 

Für die Jugendlichen und auch für ihre Betreuer war diese Fahrt ein echtes Erlebnis. So konnte Einblick in die Familienverhältnisse und die Lebensweise unserer westlichen Nachbarn gewonnen werden.

 

Ein starkes Team, die graue Eminenz Alfred Grün und Erich Koob.

 

Damit alle Jugendspieler eine Spielmöglichkeit hatten, hat man in der Saison 1974/75 mit der A- und B-Jugend eine Spielgemeinschaft mit dem Verein TuSpo Holzhausen gegründet.

Unter Erich Koob ist es auch zu einer vorzeitigen Trennung von einem Trainer gekommen.

 

Im beiderseitigen Einvernehmen hat sich der Verein von Armin Bernhardt zum 31. März 1975 getrennt. Das war bis dahin das zweite Mal in der Vereinsgeschichte.

 

Für Erich Koob war es sehr wichtig, dass die Schiedsrichter in Beilstein ordentlich betreut wurden. Hans-Dieter Kunz, selbst Schiedsrichter, hat diese Aufgabe wenn er kein Spiel zu pfeifen hatte, übernommen.

Helmut Hardt ein Schiedsrichter aus Albshausen hat in seinem Buch „Erinnerungen an meine Schiedsrichterzeit“, über den TuSpo „Nassau“ Beilstein berichtet.

Zwei Projekte konnte Erich Koob jedoch nicht verwirklichen. Das war zum Einen der Bau eines Rasenplatzes und zum Zweiten der Bau einer Großsporthalle in der Gemeinde Greifenstein. Bei der Großsporthalle hat Erich alle Beilsteiner Vereine mit ins Boot geholt, aber alle Bemühungen haben nichts genützt.

Jahreshauptversammlung am 7. Juli 1978

 

  

 

Erich Koob verabschiedet Freimut Heuser am 11. Juli 1978.

Auch das Feiern kam nicht zu kurz. Bieranstich zum 60ten Jubiläum:  Detlef Kunz,

Karl Kullick, Gerhard Dietermann, Erich Koob und Alfred Dietermann.

Bei der Jahreshauptversammlung 1979 haben die Mitglieder den Bau einer Großsporthalle gefordert.

 

 

Jahreshauptversammlung 1981

Erich Koob schrieb ja auch in dieser Zeit für die heimische Presse und somit erschienen viele Artikel über den TuSpo unter dem Kürzel „EK“ und „hb“ wie wir oben von einem Zeitungsartikel entnehmen können.

Erich war SPD Mitglied und auch politisch sehr aktiv, aber die Partei stand bei seiner Vereinsarbeit nie im Vordergrund. „Wenn man für den Verein etwas erreichen will, muss man mit allen Parteien sprechen“, so seine Meinung.

Am 7. Dezember 1981 beschloss der Kreistag unter dem damaligen Landrat Demmer eine Gebührenordnung für die kreiseigenen Turnhallen. Nach dieser Satzung hätte der benutzende Verein eine Gebühr von 6,- DM ab dem 1. Januar zu entrichten gehabt. Ein Sturm der Entrüstung von den Vereinen ging durch den Kreis. Auch für den TuSpo hätte das gravierende Folgen gehabt.

Mit aller Erfahrung, auch mit Hilfe seiner politischen Freunde hat Erich im Namen unseres Vereines protestiert.

In einer Gesamtvorstandssitzung wurden Maßnahmen zur Linderung des großen finanziellen Schadens, der dann auf den TuSpo zugekommen wäre, beschlossen.

Aus dem Sitzungsprotokoll vom 22.12.1982:

Der Beschluss über die Hallenbenutzungsgebühren wurde von Kreistag wieder aufgehoben.

Nach seinem Ausscheiden als Vorsitzender im Jahr 1982, war er noch vier Jahre als Beisitzer im Vorstand. Danach hat sich Erich Koob, aus dienstlichen Gründen, vom TuSpo etwas zurückgezogen, war aber immer bereit zu helfen wenn er gebraucht wurde.

Als 1992 ein Förderverein gegründet wurde, übernahm er den Vorsitz für zwei Jahre und verhalf damit dem Verein zu einem guten Start.

Erich Koob war ein sehr guter Redner mit einer hervorragenden Rhetorik. Bei dem 60. Vereinsjubiläum hielt er die Festrede. Alfred Grün hat deshalb in der Chronik festgehalten: In einer großangelegten Rede ging Erich Koob auf die sportliche und gesellschaftliche Stellung des Vereins und dessen Wirken ein.

 

Erich Koob hat sich nicht nur im TuSpo engagiert, er hatte ja auch noch als Krankenhausmanager einen verantwortungsvollen Beruf, sondern er war auch noch in der Gemeindepolitik tätig und an vorderster Stelle im Greifensteinverein.

Bild von 2002 aus den Greifensteiner Nachrichten.

 

Erich Koob verstarb am 12. September 2011, viel zu früh, im Alter von 70 Jahren.

In einem Nachruf in der heimischen Presse würdigt Hannelore Benz das Leben von Erich Koob.

Sie schreibt unter anderem:

Als er sich 1956 als 15-jähriger Volksschulabgänger bei Landrat Dr. Rehrmann als neuer Lehrling vorstellte, antwortete er dem Chef der Kreisverwaltung auf die Frage, was er einmal werden wolle, keck: „Ich will Landrat werden!“

Wegen seiner Intelligenz, seiner Redebegabung und seinem Können auf der Verwaltungsebene, wäre er durchaus in der Lage gewesen, dieses Amt auszuführen.

Hannelore Benz schreibt weiter in Ihren Nachruf:

Am Ende des Jahres 2001 wurde Erich Koob mit 60 Jahren in den Ruhestand versetzt.

Als hätte er nur darauf gewartet, begann nun seine zweite Karriere als Motor der Hospizbewegung im Lahn-Dill-Kreis. Unermüdlich warb er dafür, dass Sterbende einen würdigen Platz für ihre letzten Tage und Stunden fanden. Seine große Erfahrung und die Kenntnis heimischer Persönlichkeiten und Gegebenheiten setzte er ein, um diesen Gedanken zu verwirklichen, wobei in erster Linie finanzielle Probleme zu bewältigen waren.

Erich Koob starb im Hospiz in Wetzlar, bis zur letzten Minute umhegt von seiner Frau.

Ein Mann mit Visionen und vielen Ideen ist leider nicht mehr unter uns.

Der Turn- und Sportverein „Nassau“ Beilstein hat ihm viel zu verdanken.

Seine beiden Söhne Ralf und Olaf haben in der Jugend Fußball gespielt. Seine Tochter Heike war eine brillante, technisch perfekte Fußballerin bei der damaligen Damenmannschaft.

Ralf Koob ist heute noch aktiv in der Wanderabteilung.

 

Heinz Koob

Neben Wilhelm und Erich Koob muss auch ein weiterer Koob aus der Familie genannt werden, der sich nach dem Kriege in vorbildlicher Art und Weise für den Verein engagiert hat.

Heinz Koob, dessen Vater war August Koob und der wiederum ein Bruder von Wilhelm Koob, hat nach dem Kriege mitgeholfen, dass wieder eine Fußballmannschaft zustande kam, die Jugendarbeit hat er aufgebaut, strukturiert und zukunftsfähig gemacht.

In der Chronik ist dies festgehalten und der Verein hat im dafür einen ganz besonderen Dank ausgesprochen.

Bild vom September 1947

Geboren: 6. August 1923    Gestorben: 19. Dezember 2006

Im September 1947 hat Heinz Koob geheiratet und dann seinen Wohnsitz nach Allendorf verlegt. Trotzdem ist er Mitglied im TuSpo geblieben bis 1957.

In der ersten Mannschaft spielte er bis September 1954. Von 1954- 1957 war er der Jugendleiter des Turn- und Sportvereins.

Auch sein Sohn Ditmar hat beim TuSpo Fußball gespielt.

 

Heinz Koob am Ball. (Bild: Helmut Funk)

 

 

Günter - und Martin Koob

 

In diesem Zusammenhang muss auch von einer anderen Familie Koob gesprochen werden, die für den TuSpo vieles getan haben. Da war Günter Koob, Bruder von Erich, der sich beim Bau des Sportheimes sehr engagiert hat.

Mit Maschinen und Material hat er geholfen. In der Chronik steht geschrieben: Die Rechnung wurde gestundet, der Verein musste erst dann zahlen, als wieder Geld da war.

Wenn Hilfe benötig wurde und er helfen konnte, war er immer dazu bereit. Er wollte aber nie, dass das so in der Öffentlichkeit bekannt wurde. Seine Frau Hildegard hat jahrelang mit ihrem Pkw unentgeltlich Jugendspieler gefahren.

Von 1969 - 1970 war Günter Beisitzer im Vorstand.

Günter Koob

 

Der Sohn von Günter, der Martin, war in der damaligen Zeit einer der besten Stürmer im Kreis. Während seines Studiums spielte er beim VfB Speldorf, der in der Verbandsliga von Nordrhein- Westfalen war.

Der Trainer von Martin Koob war damals Hans-Günter Bruns, „Spelsdorf Schlappi“.

Bericht aus der Mülheimer Zeitung vom 11. Mai 1985

 

Im Mai 1985 wurde Martin Koob als Sportler des Monats vorgeschlagen.

Gewonnen hat aber leider ein anderer Sportler.

Martin Koob spielte schon in der Jugend beim TuSpo und erzielte fast 400 Tore in dieser Zeit. Sein erstes Spiel in der 1. Mannschaft hat er 1977 bestritten gegen Merkenbach. Nach seinem Ausscheiden aus der 1. Mannschaft war er noch lange Jahre in der 2. Mannschaft aktiv und danach ging es bei den „Alten-Herren“ weiter bis 2006. Sein letztes Spiel war gegen Holzhausen.

Martin Koob 1977 in Driedorf.

 

 

Verabschiedung von Martin Koob im Jahr 1990. Bericht aus der Dill-Zeitung.

 

Martin Koob war auch 2 Jahre als C- Jugendtrainer tätig, von 2001-2002.

Ein tolles Erlebnis war 2001 der Besuch in Bad Blankenburg.

2002 kam die C-Jugend sogar ins Pokalendspiel. Dies wurde aber leider gegen Frohnhausen verloren.

Oben v. l.; Martin Koob, Dennis Schenk, Roy Rademacher, Benjamin Hormel,

Burhan Kuzucu, Joel Becker, Roland Hormel.

Unten: Marius Rupp, Christian Machatschek, Andre Stöbe,

Marcel Koob und Manuel Koob

 

Als der Vorstand des TuSpo Beilstein am 28.09.1989 einen Antrag auf Erweiterung der Schulsporthalle stellte, war es Martin Koob, der hierfür die Zeichnung erstellte und die Baukosten errechnet hat.

Der Bauausschuss der Gemeinde Greifenstein empfahl dann in einer Sitzung, von der Erweiterung der Schulturnhalle abzusehen und den Bau einer größeren Halle zu planen. Entsprechend dieses Beschlusses hat der Vorstand erneut durch Martin Koob einen Entwurfs-Vorschlag ausarbeiten lassen.

Beim An- und Umbau des Sportheimes, Baubeginn 1992, war es wiederum die Firma Martin Koob, die die Zeichnung erstellt hat. Beim Kreis hat Martin die entsprechenden Bauanträge eingereicht, und die Bauaufsicht wurde von ihm wahrgenommen.

Ganz besonders muss hierbei erwähnt werden, dass Martin für seine Arbeiten keinen Pfennig Geld erhalten hat. Deshalb ist der Turn- und Sportverein auch ihm zu großen Dank verpflichtet.

Auch bei diversen anderen Arbeiten, am Sportplatz oder Sportheim, hat Martin immer Maschinen zur Verfügung gestellt.

Martin Koob und Regina Koob waren am 3. April 1992 Gründungsmitglieder im Förderverein. Martin hat den Verein mehrere Jahre geleitet.

Auch Regina Koob ist vom Fußball sehr begeistert.

Sie war aktiv in der Damenmannschaft.

Die Söhne von Martin, Marcel und Manuel, haben in der Jugend des TuSpo Fußball gespielt. Marcel dann später sogar bei höherklassigen Mannschaften. Als B- und A-Jugendspieler in der Oberliga Hessen beim   TSG Wieseck. Obwohl er noch in der A-Jugend hätte spielen können, spielte er in der ersten Mannschaft bei der Spielgemeinschaft Hausen/Fussingen/Lahr in der Gruppenliga.

 

Beide haben als Senioren beim TuSpo in der 1. Mannschaft gespielt.

Manuel hat nach einer massiven Verletzung seine Karriere zumindest inoffiziell beendet, die Mitspieler und der Spielausschuss hoffen immer noch ein wenig darauf, dass er noch einmal anfängt. Marcel dagegen hat seinen Wohnsitz nach Weinheim/Bergstraße verlegt, steht aber bei Bedarf dem TuSpo noch zur Verfügung. Sein Spielerpass bleibt in Beilstein.

Es sind aber nicht nur die beiden Jungs sondern auch die Enkelin von Günter Koob, Katrin Funk, die aktuell als Schriftführerin und Übungsleiterin für diverse Fitnessgruppen fungiert, Sie macht ebenfalls einen tollen Job und hat das Tuspo Gen. 

 

Wie wir diesen Ausführungen entnehmen können hat sich in dieser Familie, seit Wilhelm Koob, die Liebe zum Fußball und zu unserem Turn- und Sportverein immer weiter vererbt.

 

 

Quellen:            1 Chronik des Turn- und Sportvereins Beilstein

                        2 Nachruf von Hannelore Benz in der heimischen Presse

                        3 Zeitungsausschnitte Dill- Zeitung und Herborner-Tageblatt

                        4 Aus dem Buch von Helmut Hardt: Erinnerungen aus meiner Schiedsrichterzeit

                        5 Mülheimer Zeitung

 

Zuletzt geändert am: 13.02.2017 um 11:02

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