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IVV-Wanderungen
 

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Eine Hommage an Lothar Becker und sein herausragendes Engagement - Lothar Becker ist "Mr. IVV"

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Er ist der Motor der Wanderveranstaltung, die am Wochenende zum 22. Mal in Beilstein stattfindet: Für die Schilder und die anderen Utensilien, die Lothar Becker für die IVV braucht, gibt es beim TuSpo einen eigenen Lagerraum. Foto: Katrin Weber 

GREIFENSTEIN-BEILSTEIN - 150 000 Kilometer hat Lothar Becker bereits zurückgelegt. Nein, nicht mit dem Auto - zu Fuß. Wandern ist die große Leidenschaft des Beilsteiners. Seit 2003 organisiert er die alljährliche Internationale Volkssport-Veranstaltung (IVV) in seinem Heimatort. Beilstein. An diesem Wochenende, 31. August/1. September, ist es wieder soweit. 

Dreimal ist Lothar Becker schon gelaufen den New-York-Marathon, zweimal war er beim Marathon in London dabei und startete je einmal in Boston, auf Hawaii und in Wien. "In Wien bin ich damals meine persönliche Bestzeit gelaufen", erinnert sich der 77-Jährige. 1991 war das. 

Laufen ist Beckers Passion. Mitte der 70er Jahre ging es für ihn los. Seitdem ist er 150 000 Kilometer gewandert. Über 5000 IVV hat er in dieser Zeit besucht. Nicht nur in Deutschland, auch in Nachbarländern ist er bei Volkssportveranstaltungen an den Start gegangen und hat sich die begehrten Stempel geholt. 

22. INTERNATIONALE VOLKSSPORT-VERANSTALTUNG BEILSTEIN 

Die 22. IVV in Beilstein ist zugleich der 16. Greifenstein-Marathon, der elfte 50-Kilometer-Westerwald-Marsch und die vierte Radwanderung.

Start und Ziel sind am Sportheim des TuSpo "Nassau" Beilstein an der "Basaltarena" in der Sportplatzstraße.

Startzeiten: an beiden Tagen für die Fünf- und Zehn-Kilometer-Strecken von 6 bis 14 Uhr, für die 20-Kilometer-Runde von 6 bis 12 Uhr, für den Wandermarathon von 6 bis 11 Uhr und für die Radwanderung von 8 bis 14 Uhr.

Starts auf die 50-Kilometer-Tour sind nur am Samstag von 6 bis 8 Uhr möglich. Zielschluss ist 18 Uhr. Weitere Informationen: www.tuspo-beilstein.de. (kawe)

"Ich wollte solch eine Veranstaltung hier in Beilstein probieren", sagt er über die Anfänge der IVV in seinem Heimatort. 2003 hat Becker dann das Wanderwochenende in dem Greifensteiner Ortsteil initiiert. 1100 Teilnehmer waren damals dabei. 

"Das kam so gut an, dass wir weitergemacht haben", sagt Becker, der Ideengeber, Organisator und Motor für die Beilsteiner IVV. "Wir", das ist der Turn- und Sportverein (TuSpo)"Nassau" Beilstein. Der Verein tritt als Veranstalter auf und übernimmt auch die administrativen Aufgaben, wie Genehmigungen einzuholen und Dienste einzuteilen. 

Beckers Fall ist das nämlich nicht. Er mag diesen ganzen "theoretischen Kram" nicht und ist lieber unterwegs und sucht die Strecken aus. Bei der 22. IVV am kommenden Wochenendekönnen die Teilnehmer wieder aus sieben Angeboten auswählen: Fünf, zehn, 20, 30, 42 und 50 Kilometer. Wer lieber mit dem Rad fahren möchte, der kann bei der Radwanderung dabei sein. Start und Ziel ist für alle Teilnehmer das Sportheim des TuSpo, Nach den ersten 2,2 Kilometern trennen sich die Wege. 

Kaum vorbei, schon startet die Vorbereitung aufs Neue 

Viel Aufwand, die Routen auszusuchen, ist es für Becker nicht. Er kennt seine Heimat. "Die Strecken habe ich im Kopf. Sogar auf dem Knoten kenne ich jeden Vogel mit Vornamen", scherzt er. Dennoch macht er sich mit einem GPS-Gerät immer wieder aufs Neue auf den Weg und läuft die Varianten ab oder fährt sie mit dem Fahrrad. 

Manchmal passt die Weglänge dann doch nicht: "Dann fängt man wieder von vorne an, aber das ist nicht ärgerlich." Immerhin habe er ein Jahr Zeit, die passenden Strecken zufinden. Denn: Vier Wochen nach dem Beilsteiner IVV-Termin geht es für Becker schon wieder los, dann denkt er bereits über die nächste Runde nach. 

"Das Schöne an IVV ist das Wandern. Man ist in der Natur und an der frischen Luft, erlebt schöne Aussichten und lernt Leute kennen", beschreibt er sein Hobby. Die Landschaft, die Burgen, die Talsperren zeichneten die Region um Beilstein aus. Diesmal geht es beispielsweise an der Guntersdorfer Talsperre und an der Ulmbachtalsperre entlang, am Heisterberger Weiher laufe man vorbei. 

"Wasser haben wir jedes Jahr bei unseren Strecken dabei", freut sich Becker auf die Abwechslung seiner ausgesuchten Routen: "Man soll die Schönheit der Natur genießen, deshalbbieten wir hier eine IVV an." Am Samstag und am Sonntag sind insgesamt 130 Helfer im Einsatz. Sie sind bei der Meldestelle Ansprechpartner für die Teilnehmer, die aus ganz Deutschland erwartet werden. Einige werden mit Wohnmobilen anreisen, um mit als ersteauf die Strecke gehen zu können. 

Gegen 4 Uhr ist er da und packt Verpflegungskisten 

Die Helfer drücken die begehrten Stempel in die Heftchen, bieten Verpflegung an den Kontrollstellen und servieren im Ziel eine Stärkung. Und sie geben das Souvenir für die Wanderer des 16. Greifenstein-Marathons aus: einen Aufnäher, der ein altes Motorrad zeigt. 

Und Lothar Becker? Er wird am Samstag gegen 4 Uhr im Sportheim sein und die Verpflegungskisten für die Marathon-Marschierer packen. 

So früh schon auf den Beinen zu sein, macht ihm nichts aus: "Ich trage seit 18 Jahren die Zeitung aus - morgens um halb vier."
 

 

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