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Spielberichte der 2. Mannschaft

 

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2:2 nach 0:2 – Beilsteiner Reserve holt einen Punkt gegen Merkenbach

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Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause konnte die Zweite Mannschaft der SG Beilstein/A./M. am heutigen Sonntag einen Teilerfolg feiern. Gegen den FC Wacker Merkenbach kam man trotz eines 0:2-Rückstandes noch einem 2:2-Unentschieden, hatte aber gerade in der Schlussphase Glück, dass die Gäste nicht doch noch drei Punkte aus der Basaltarena entführen konnten.

Die Beilsteiner Reserve bot in den ersten 45 Minuten eine insgesamt schwache Vorstellung. Obwohl gerade die Hintermannschaft der Merkenbacher alles andere als sicher wirkte, konnte sich die Heimelf nur wenige gute Möglichkeiten erspielen. Die Gäste wiederum schlugen zweimal eiskalt zu und wähnten sich bereits frühzeitig auf der Siegerstraße.

Beim ersten Aufreger der Begegnung stand gleich der Mann in Schwarz im Mittelpunkt: Nach einem feinen Steilpass von Nico Langner in den Lauf von Jonathan Enners tauchte dieser frei vor dem gegnerischen Keeper auf, wurde vor dem Abschluss klar von hinten gefoult, doch der fällige Pfiff des Unparteiischen blieb zur Verwunderung aller aus.

Kurz darauf fasste sich Darius Herzler ein Herz, als er nach einem Einwurf von Dirk Sauer aus 20 Metern unkonventionell mit der Fußspitze abzog, das Wacker-Gehäuse jedoch knapp verfehlte.

Auf der Gegenseite näherten sich auch die Gäste erstmals gefährlich an, als ein Kopfball im Anschluss an einen Eckstoß über die Querlatte strich.

Auch eine Beilsteiner Ecke sorgte für Gefahr, den doch von Dirk Sauer hereingebrachten Ball verpasste Oriol Melchor in der Mitte nur um Haaresbreite.

Der erste sehenswerte Angriff der Merkenbacher führte kurz darauf gleich zum 0:1: Nach einem Angriff über die linke Seite eröffnete ein Querpass an die Strafraumkante dem Gäste-Spieler ungeahnte Freiheiten, welche er mit einer Direktabnahme zu nutzen wusste. Das Leder schlug oben rechts im Winkel ein, Alexander Schaaf blieb bei diesem Traumtor nur die Rolle des Zuschauers (15. Spielminute).

Beilstein wirkte nach diesem Rückstand ein wenig geschockt und ratlos. Eine missglückte Merkenbacher Flanke hätte beinahe das 0:2 bedeutet, doch das Spielgerät landete auf dem Tordach.

Unsere Mannschaft versuchte in der Folgezeit ins Spiel zurückzufinden, schien auch optisch leicht überlegen, konnte sich zunächst aber keine nennenswerten Chancen herausspielen.

Umso gefährlicher agierte der FC Wacker. Nach einer herrlichen Hereingabe von der rechten Seite waren gleich zwei Gäste-Spieler am Fünfmeterraum ungedeckt, der als Aufsetzer in Richtung Tor bugsierte Kopfball strich überaus knapp am linken Pfosten vorbei.

Doch nach einer knappen halben Stunde musste Alexander Schaaf die Kugel zum zweiten Male aus dem Netz holen. Die Beilsteiner Defensive eskortierte einen Merkenbacher Angriff über die linke Seite zurückhaltend, sodass sich eine Gäste-Spieler das Leder am Sechzehnereck noch einmal vorlegen und aus der Drehung abziehen konnte. Aus 18 Metern schlug das Leder unten links ein – 0:2 (26. Spielminute).

Unmittelbar danach konnten sich unsere Spieler bei Alexander Schaaf bedanken, der das mögliche 0:3 verhinderte, als er nach einem zu kurzen Rückpass gerade noch vor dem einschussbereiten Merkenbacher Stürmer an den Ball kommen konnte.

Die Gäste versäumten es in dieser Phase, den sprichwörtlichen Deckel auf diese Partie zu machen. Wenig später ermöglichte ein zu kurzer und daher zu riskanter Querpass von Jan Schmid die nächste Merkenbacher Gelegenheit. Per Grätsche spitzelte ein Wacker-Spieler das Leder zu seinem Stürmer, dem frei vor Alexander Schaaf die Nerven versagten, sodass unser Schlussmann parieren konnte.

Auch nach einem Konter wurde der FC Wacker gefährlich: Ein langer Diagonalpass sezierte die Beilsteiner Abwehr, die anschließende Flanke konnte im Zentrum nicht richtig verwertet werden, sodass es beim 0:2 blieb.

Erst kurz vor dem Pausentee hatte auch Beilstein offensiv noch etwas zu bieten. Nach einem Flankenwechsel kam das Leder zu Darius Herzler auf der rechten Seite, welcher Philipp Buschmann in der Mitte anzuspielen wusste. Unser Stürmer nahm den Ball sehenswert an, drehte sich geschickt um zwei Gegenspieler und zog verdeckt ab, doch reflexartig entschärfte der Merkenbacher Torsteher diesen Abschluss in großartiger Manier. Das Spielgerät prallte indes zu Faruk Demirel, der aus kürzester Entfernung die Möglichkeit hatte, doch noch zu verkürzen, abermals hatte aber der Gäste-Keeper etwas dagegen.

Eine letzte gute Kombination unserer Farben war zu notieren, als sich Philipp Buschmann, Evgenij Huwa und Jonathan Enners über die linke Seite in den Strafraum spielten, letztlich kam das Leder wieder zu Philipp Buschmann, der knapp am Kasten vorbeizielte.

Kurz darauf pfiff der Unparteiische zur Halbzeit. Bis auf eine gute Anfangsphase und brauchbare letzte fünf Minuten hatte unsere Elf herzlich wenig zu bestellen. Die Merkenbacher Führung war überaus verdient und hätte gar höher ausfallen können.

Die Hausherren kamen bemühter und zielstrebiger aus den Kabinen und hatten in Person von Oriol Melchor die erste Torannäherung zu verzeichnen, sein Schuss geriet allerdings zu unplatziert und war leichte Beute für den Wacker-Torwart.

Auch Evgenij Huwa sollte im Anschluss der Torerfolg noch verwehrt bleiben, als er nach einer Hereingabe von Faruk Demirel knapp am Pfosten vorbeizielte.

Nach einer knappen Stunde fand Beilstein jedoch unverhofft wieder zurück in die Partie. Nach einem vermeintlichen Foul an Jonathan Enners, womöglich ertönte der Pfiff des Referees hier zu Unrecht, ließ sich Philipp Buschmann die Chance aus elf Metern nicht nehmen. Trotz des nicht allzu platzierten Schusses und obwohl der Torsteher die richtige Ecke geahnt hatte, konnte er das 1:2 nicht verhindern (57. Spielminute).

Der FC Wacker Merkenbach wirkte in dieser Phase des Spiels merkwürdig passiv und verhalf Beilstein ungewollt dazu, wieder Mut zu schöpfen. Die Gastgeber witterten ihre Chance, fanden aber zunächst keine Lücken in der gegnerischen Abwehrreihe.

In der 71. Spielminute gelang dann aber Evgenij Huwa der sehenswerte Ausgleichstreffer: Nach einem Ballverlust der Gäste nahm unser Stürmer noch in der eigenen Hälfte die Kugel auf und startete ein unwiderstehliches Solo, bei welchem er lediglich Geleitschutz der Merkenbacher Spieler erfuhr. Unbedrängt nahm er schließlich Maß und drosch die Kugel mithilfe des rechten Innenpfostens in den Torwinkel – 2:2!

Erst in den letzten Minuten schien es Merkenbach zu dämmern, dass sie drauf und dran waren, zwei der drei sicher geglaubten Zähler zu verspielen, sodass sich die Kicker vom Kippelchen aufmachten, doch noch das 2:3 zu erzielen.

Mehrfach hatte Beilstein in dieser Phase Glück, dass man das Remis über die Zeit retten konnte. So fand gut zehn Minuten vor dem Ende eine scharfe Hereingabe der Schön-Truppe keinen Abnehmer im Sturmzentrum.

Die größte Gelegenheit ergab sich in der 82. Spielminute, als ein raffiniert getretener Freistoß vom Lattenkreuz des Beilsteiner Kastens zurück ins Feld sprang, ehe Marco Petri in höchster Not klären konnte.

Ein weiterer guter Abschluss aus zentraler Position strich knapp über die Querlatte der Heimelf, ehe auch die letzte gefährliche Aktion verpuffen sollte: Ein Freistoß aus halblinker Position wurde in den Strafraum geschlagen, doch mit Glück und Geschick überstand die Beilsteiner Defensive auch diese letzte Möglichkeit, sodass es letztlich beim 2:2 blieb.

Beilstein verdiente sich diesen Punkt aufgrund der Leistungssteigerung nach Wiederbeginn, war aber alles in allem auch mit Fortuna im Bunde, denn auch eine knappe Niederlage wäre heute möglich gewesen.

Auf dem zweiten Durchgang wird Trainer Dirk Sauer sicherlich aufbauen können, über die erste Hälfte wird dagegen noch zu sprechen sein.

In der kommenden Woche will unsere Elf nun aber wieder dreifach punkten, wenn man zum derzeitigen Tabellenzwölften, dem SV Uckersdorf, reist. Das Spiel findet am Sonntag, dem 12.10., statt und wird um 15:00 Uhr angepfiffen.

Für unsere Mannschaft spielten: Alexander Schaaf, Nico Langner, Jan Schmid, Andy Happel, Darius Herzler, Dirk Sauer, Marco Petri, Evgenij Huwa, Oriol Melchor, Jonathan Enners, Philipp Buschmann, Faruk Demirel, Nils Neufeld und Cem Bakir.

 

 

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